Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München bleibt auch ohne den verletzt ausgewechselten Anführer Joshua Kimmich klar auf Meisterkurs. Im Topspiel besiegten die wieder frischer wirkenden Münchner den Tabellendritten Eintracht Frankfurt souverän mit 4:0 (1:0). Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München hat gezeigt, wie dominant die Werkself gegen Bayern auftreten kann. Leverkusen hat sich im Kampf um die Schale als Hauptkonkurrent von Bayern München etabliert. Und könnten auch in der Champions League die Bayern ausbremsen. Aber wie abhängig ist Leverkusen wirklich von seinem Star-Coach? Das schauen wir uns im neuen Bolzplatz an: https://kurz.zdf.de/uDFZ/ sportstudio bei Instagram: https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok: https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei WhatsApp: https://kurz.zdf.de/6Em3U/ Die Eintracht begann respektlos und attackierte die Münchner so früh und entschlossen in deren Hälfte, dass es umgehend energischer Anweisungen von Trainer Vincent Kompany bedurfte - seine Armbewegung signalisierte: raus da hinten! Dies gelang seiner Mannschaft zunehmend, unter anderem, weil sie ihrerseits viel engagierter und entschlossener ins Gegenpressing ging und kam, als dies zuletzt der Fall war. Nach einer Chance für Hugo Ekitiké (6.) sahen sich die Frankfurter mehr und mehr zurückgedrängt, es ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten für die Bayern: Die beste verhinderte Rasmus Kristensen, der Jamal Musialas Schuss auf der Torlinie blockte (15.). Die Münchner kombinierten nun gut, waren klar überlegen, immer wieder aber stand dem Torerfolg ein Körperteil eines Frankfurters im Weg. Die Eintracht tauchte dafür nur noch selten in der Hälfte der Münchner auf. Die Konter liefen in der Regel über Ansgar Knauff, sie blieben aber weitgehend ungefährlich. Für die größte Aufregung bei den Bayern sorgte so zunächst kurz vor der Pause Kimmich, der ohne Einwirkung eines Gegenspielers zu Boden ging und offenbar wegen einer Fußverletzung ausgewechselt werden musste (42.). Joshua Kimmich, der bis dahin keine Minute Spielzeit in dieser Saison verpasst hatte, wurde ersetzt durch Leon Goretzka. Und der neue Mann leitete sogleich den Führungstreffer ein: ein Pass auf Musiala, ein Pass auf Leroy Sané, ein Querpass auf Michael Olise – Tor (45.+3). Die beiden Flügelspieler waren die auffälligsten Offensivakteure der Münchner. Mit zunehmender Spielzeit konnten sich die Bayern darauf konzentrieren, Ball und Gegner zu kontrollieren. Sie taten dies in sehr seriöser Manier. Auch nach dem Tor von Hiroki Ito (61.), der nach einem Eckball traf. Der Japaner wurde danach umgehend ausgewechselt. Leroy Sané (78.) vergab zwar erst freistehend eine Riesenchance, dann räumte Musiala (83.) aber alle Zweifel aus - und verließ nach seinem Treffer leicht angeschlagen das Feld. In der Nachspielzeit stellte Serge Gnabry für den Rekordmeister noch auf 4:0 (90.+2). Die Aufstellungen: FC Bayern München: Neuer - Laimer, Dier, Kim, Ito (63. Davies) - Kimmich (43. Goretzka), Pavlovic - Olise (85. Coman), Musiala (85. Gnabry), Sané - Thomas Müller (64. Kane) Trainer: Vincent Kompany Eintracht Frankfurt: Trapp - Collins, Kristensen, Tuta, Theate - Höjlund (46. Skhiri), Larsson, Bahoya (62. Götze), Knauff (75. Brown) - Uzun (46. Wahi), Ekitiké (75. Batshuayi) Trainer: Dino Toppmöller Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel) Kommentator: Moritz Zschau #zdfbundesliga
Spitzenreiter FC Bayern München hat seine Pflichtaufgabe am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga erfüllt, am Ende aber noch kurz zittern müssen. Der deutsche Rekordmeister gewann daheim nach einer 4:0-Führung 4:3 (2:0) gegen Holstein Kiel und baute seinen Vorsprung auf Titelverteidiger Bayer Leverkusen wenigstens über Nacht auf neun Punkte aus. Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Der FC Bayern der 90er Jahre – geprägt von Typen wie Matthäus, Klinsmann, Scholl oder Basler – erlebt die wohl verrücktesten Jahre in der Vereinsgeschichte. Es ist die Geburtsstunde des FC Hollywood. Die fünfteilige Doku-Serie zeigt den Rekordmeister von einer völlig unerwarteten Seite: beim Verlieren, im Chaos und in Momenten, die so komisch wie dramatisch sind. Hier streamen: https://kurz.zdf.de/Optr1/ Die TSG Hoffenheim: Ein Dorfverein, der mit Millionen von Mäzen Dietmar Hopp in die Bundeliga kam. Doch wo einst Euphorie und Erfolg waren, herrschen jetzt Chaos und Verunsicherung. Abstiegskampf statt Europa-Träume. Ist das das Ende eines einst so spannenden Projekts? Die neue sportliche Leitung kommt geschlossen von CL-Teilnehmer Sturm Graz und ist die große Hoffnung, um wieder Ruhe in den Verein zu bringen. Das alles in einer neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/uuQ1/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei WhatsApp https://kurz.zdf.de/6Em3U/ Gegen tiefstehende Kieler war München zunächst klar spielbestimmend, die erste Großchance gehörte aber den Gästen. Phil Harres (12.) schob die Kugel nach einer flachen Hereingabe aus sechs Metern leichtfertig neben das Tor. Kurz darauf machte es Jamal Musiala besser, als er einen Querpass von Michael Olise ins lange Eck schoss. Viel Ruhe brachte der Rekordmeister dadurch aber nicht ins Spiel. Nachdem Joshua Kimmich (25.) bei einem stark getretenen Freistoß den rechten Pfosten traf, verlor Harry Kane im Mittelfeld den Ball und leitete damit einen Konter der Kieler ein. Am Ende des Gegenstoßes klärte Min-Jae Kim den Abschluss von Lewis Holtby (26.) kurz vor der Linie. Michael Olise (29.) und Aleksandar Pavlovic (33.) verpassten mit ihren Fernschüssen jeweils knapp einen weiteren Treffer. Kane (45.+3) machte es in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit besser und köpfte eine Flanke Kingsley Comans aus kurzer Distanz zum 2:0 ins Tor. Nach der Pause machte Kane (46.) direkt weiter und stellte nach Flanke von Raphael Guerreiro erneut per Kopf auf 3:0 - sein 19. Saisontreffer. Kurz darauf erhöhte der zur Halbzeit eingewechselte Serge Gnabry mit einem sehenswerten Volley auf 4:0. Doch auch Kiel spielte noch mit und kam durch Finn Porath (62.) sehenswert zum 1:4. Die Gäste schlugen spät noch einmal zu - und die Bayern wackelten. Die Aufstellungen: FC Bayern München: Neuer - Laimer, Upamecano, Kim, Guerreiro (85. Aznou) - Kimmich, Pavlovic (58. Palhinha) - Olise (46. Gnabry), Musiala, Coman (58. Sané) - Kane (58. Müller) Trainer: Vincent Kompany Holstein Kiel: Weiner - Rosenboom (71. Arp), Becker, Zec, Komenda, Tolkin (82. Ivezic) - Holtby, Gigovic (61. Knudsen), Porath, Javorcek (61. Skrzybski) - Harres (83. Kelati) Trainer: Marcel Rapp Schiedsrichter: Florian Exner (Münster) Kommentator: Martin Gräfe #zdfbundesliga
Borussia Dortmund hat seine makellose Heimbilanz ausgebaut. Beim 4:0 (2:0) gegen den SC Freiburg holte der BVB im sechsten Heimspiel den sechsten Sieg und bleibt damit zumindest zuhause in der Fußball-Bundesliga eine Macht. Maximilian Beier (7. Minute), Felix Nmecha (40.), Julian Brandt (66.) und Jamie Gittens (77.) erzielten die Tore für die Borussia, die kurzfristig auf den erkrankten Serhou Guirassy hatte verzichten müssen. Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Nottingham Forest - ein Verein mit Geschichte, großen Triumphen und einem tiefen Fall. Erst 2022 kehrte der zweifache Europapokalsieger der Landesmeister nach mehr als 20 Jahren zurück in die Premier League. In der laufenden Saison sind die Tricky Trees bislang das Überraschungsteam und liegen punktgleich mit dem Dritten auf Rang fünf. Wie ist dieser Höhenflug zu erklären? Mit welcher Strategie wollen sie den Traditionsklub wieder dauerhaft in die Spitze führen? Für Antworten auf diese Fragen haben wir uns Nottingham Forest im neuen Bolzplatz einmal genauer angeschaut: https://kurz.zdf.de/GZAHC/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei WhatsApp https://kurz.zdf.de/8kH/ Die Borussia startete furios in die Partie und ging schon nach wenigen Minuten in Führung. Nach feinem Pass von Ramy Bensebaini nahm Maximilian Beier (7.) den Ball technisch hochklassig mit und schob frei vor dem Freiburger Tor zur Führung ein. Dortmund und Trainer Nuri Sahin jubelten über den gelungenen Auftakt - mehr kam aber erst mal nicht. Doch anstatt auf das 2:0 zu drängen, verloren sich die Gastgeber immer wieder in rätselhaften Querpass-Stafetten. Der Ball wanderte zwischen den Innenverteidigern und Torwart Gregor Kobel hin und her. Bis der Schweizer sich einen folgenschweren Fehler leistete. Im Spielaufbau passte er den Ball einem Freiburger in die Füße - und dann kam es zu einer kuriosen Dreifach-Chance der Gäste. Erst wehrte Kobel einen Schuss von Vincenzo Grifo vor die Füße von Lucas Höler (24.) ab, dessen Nachschuss klatschte von der Latte zurück zu ihm und sein zweiter Nachschuss wurde gerade noch von Waldemar Anton geblockt. Aber ähnlich wie der BVB konnten auch die insgesamt enttäuschenden Freiburger ihr Mini-Hoch nicht in dauerhafte Überlegenheit umwandeln. Der SC kam kaum in die Zweikämpfe, und wenn doch, dann höchstens halbherzig. So wie kurz vor der Pause, als Gittens auf Außen nicht angegriffen wurde und zu Nmecha passte, der per Distanzschuss das 2:0 erzielte. Nach seinem ersten Länderspieltor am Dienstag gegen Ungarn legte der Nationalspieler also wenige Tage später nach. Dortmund kontrollierte die Partie nun ohne großen Aufwand und stand spätestens nach Osterhages Platzverweis wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (63.) praktisch als Sieger fest. Kurz darauf beförderte Julian Brandt (66.) einen Freistoß zum 3:0 ins Tor. Kurz vor Schluss legte Jamie Gittens (77.) mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck nach – und dann flog auch noch Junior Adamu (90.+3) mit Rot vom Platz. Die Aufstellungen: Borussia Dortmund: Kobel - Ryerson (82. Kabar), Anton, N. Schlotterbeck, Bensebaini (78. Couto) - Sabitzer (68. Groß), F. Nmecha - Malen, Brandt (78. Reyna), Gittens (78. Duranville) - Beier Trainer: Nuri Sahin SC Freiburg: Atubolu - Kübler (61. Rosenfelder), Ginter, Lienhart, Günter - M. Eggestein, Höfler (61. Adamu) - Doan (73. Sildillia), Osterhage, Grifo (73. Muslija) - Höler (81. Makengo) Trainer: Julian Schuster Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München) Kommentator: Moritz Zschau #zdfbundesliga
Ein Fußball Jahresrückblick ins Jahr 2011! - Der FC Barcelona gewinnt die Champions League! - Borussia Dortmund wird deutscher Meister! - Messi gewinnt den Ballon d‘Or! - Schalke wird DFB-Pokal-Sieger! -Die Bayern verpflichten Manuel Neuer und Jerome Boateng! ⚠️ Abonniere: @quer_pass für ⚽️ Fußball- | 📣Geschichten | 📰 News | 💡 Wissen | und alles rund um deinen Verein❗️ #fussball #throwback #2011 #jürgenklopp #fcb #lionelmessi #fcbarcelona #borussiadortmund #schalke04 #barca #manuelneuer #jeromeboateng #fußballgeschichte #s04 #fcb #championsleague #balondor #weltfussballer #soccer ##bundesliga #dfbpokal #Querpass #retrofussball #fußballgeschichte
Der FC Bayern München hat am 10. Spieltag gegen den SC Freiburg einen 5:0-Sieg gefeiert. Die Bayern dominierten die Partie über 90 Minuten und gingen bereits in der 13. Minute durch Serge Gnabry in Führung. Die weiteren Tore schossen Eric Maxim Choupo-Moting (33.), Leroy Sané (53.), Sadio Mané (55.) und Marcel Sabitzer (80.). Mit dem Sieg überholt der FC Bayern die Freiburger und steht jetzt auf Platz zwei. Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Vom Malocherklub zum Krisenklub: Der FC Schalke 04 hat turbulente Jahre hinter sich. Wie sieht der neue Schalker Weg aus? Und wohin führt er? In der neuen Folge Bolzplatz by Manu Thiele blicken wir auf den Verein. Hier geht's zum Video: https://kurz.zdf.de/tP9a/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio Die 75.000 Zuschauer*innen sahen schon früh die erste Chance für die Bayern. Nach einer Balleroberung kam Alphonso Davies zum Abschluss, doch der Kanadier schoss den Ball aus 16 Metern knapp über das Tor (5.). Auch die nächste Szene ging über rechts: Dieses Mal spielte Davies einen scharfen Querpass auf Leroy Sané. Mark Flekken hielt den Ball mit einem starken Reflex, doch der Abpraller landete bei Serge Gnabry, der aus zwölf Metern die Bayern in Führung köpfte (13.). Freiburg konnte ihre Umschaltsituationen nicht gut ausspielen und blieb ohne nennenswerte Chancen. So blieb der FC Bayern die bessere Mannschaft und erhöhte in der 33. Minute auf 2:0: Eric Maxim Choupo-Moting lief sich im Strafraum frei, bekam den Ball von Leroy Sané und schoss aus spitzem Winkel den Ball in die lange Ecke. In der 52. Minute scheiterte Gnabry noch am Pfosten, doch nur eine Minute später spielte sich Sané mit einem Doppelpass mit Choupo-Moting frei und schlenzte den Ball aus 18 Metern in die linke Ecke (53.). Nur wenige Aktionen späten bekam Mané einen Pass hinter die Abwehr und stand allein vor dem Tor. Mané lupfte den Ball locker über Flekken zum 4:0 (55.). Den 5:0-Endstand erzielte Marcel Sabitzer mit einem Schuss aus 13 Metern in die linke Ecke (80.). Die Aufstellungen: FC Bayern München: Ulreich - Mazraoui (79. Stanisic), Upamecano, de Ligt (76. Pavard), Davies - Kimmich, Goretzka (76. Sabitzer), L. Sané (76. Tel) - Gnabry, Choupo-Moting (65. Musiala), Mané Trainer: Julian Nagelsmann SC Freiburg: Flekken - Sildillia, Ginter, Lienhart, Günter - M. Eggestein, Höfler (64. Keitel), Doan (76. Höler), Grifo (56. Weißhaupt) - Gregoritsch (56. Petersen), Schade (56. Jeong) Trainer: Christian Streich Schiedsrichter: Sascha Stegemann Kommentator: Tim Hauck #zdfbundesliga
Das DFB-Team erlebt in München einen Abend mit gemischten Gefühlen. Hansi Flick bleibt als Bundestrainer ungeschlagen, das deutsche Team zeigt eine über weite Strecken ansprechende Leistung. Dennoch bleibt nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff kurz vor Schluss auch die Erkenntnis, dass erneut kein Sieg gegen einen großen Gegner gelungen ist. Wir freuen uns auf euer Abo bei Instagram: https://www.instagram.com/sportschau Checkt unsere Website aus: https://www.sportschau.de Unsere Sportschau-Themenwelt in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sport/ Mit dem 1:1 (0:0) vor 66.289 Zuschauern in München haben die Deutschen zwar weiterhin alle Möglichkeiten auf den Sieg in der Nations-League-Gruppe 3. Es wäre aber mehr drin gewesen - bis kurz vor Schluss sah es noch nach einem Dreier gegen die Mannschaft von Gareth Southgate aus. Im Vergleich zum 1:1 in Bologna gegen Italien hatte Hansi Flick sein Team auf gleich sieben Positionen verändert. Nur Manuel Neuer, Antonio Rüdiger, Joshua Kimmich und Thomas Müller waren auch schon am Samstag von Beginn an dabei. Neu war unter anderem Jamal Musiala im linken offensiven Mittelfeld, der sich sofort in jeden Angriff einschaltete. Nach einer ersten vielversprechenden Annäherung durch Kai Havertz, der nach wenigen Sekunden an Jordan Pickford scheiterte, hatte Musiala nach zehn Minuten den zweiten gefährlichen Abschluss. Harry Maguire blockte den Ball auch mit der Hand - Schiedsrichter Carlos Del Cerro Grande sah aber bei angelegtem Arm vertretbarerweise keine Absicht und auch keine Verbreitung der Körperfläche. Auch der rechte Außenspieler, Jonas Hofmann, war - offensiver als sonst unter Flick - neu in der Startelf und sorgte mit guten Laufwegen ebenfalls für viel Gefahr: Sein Treffer nach 22 Minuten wurde aber zu Recht nach Vidobeweis aberkannt, weil der Noch-Gladbacher beim langen Pass von Nico Schlotterbeck knapp im Abseits gestanden hatte. Schlotterbeck versuchte auch danach viel zum Aufbauspiel der Deutschen beizutragen, erlaubte sich aber gleich mehrfach Schludrigkeiten, die zu gefährlichen Kontern der Engländer führten. Nach einer knappen halben Stunde verpasste Raheem Sterling nur knapp eine Hereingabe von Harry Kane, dann musste Manuel Neuer mit einem Klasse-Reflex gegen Bukayo Saka retten. Die Deutschen verloren in dieser Phase etwas an Torgefahr, kamen nur noch durch den "falschen Neuner" Kai Havertz zu zwei Kopfballabschlüssen. Erst konnte aber John Stones noch zur Ecke blocken, dann versuchte es Havertz aus der Drehung mit dem Hinterkopf, bekam aber zu wenig Druck hinter die Kugel. Das mit dem Druck passte dann sechs Minuten nach Wiederanpfiff besser. Nach einem brillanten Zuspiel von Joshua Kimmich hielt Hofmann aus zwölf Metern von halbrechts mit dem Vollspann drauf, Pickford riss die Faust hoch, bugsierte sich den Ball aber ins eigene Tor - da hatte er in seiner Karriere schon glücklichere Aktionen. Die Engländer bemühten sich um eine schnelle Antwort, fanden aber erneut in Neuer ihren Meister - der Bayern-Keeper wehrte einen Kracher von Mason Mount aus 22 Metern souverän zur Ecke ab. Nach einer knappen Stunde erhöhten dann die Deutschen wieder den Druck. Vor allem der Hoffenheimer David Raum machte enormen Druck und dürfte mit seinen hervorragenden Flanken dazu beigetragen haben, die Dauerdebatte um die optimale Besetzung auf der linken Abwehrseite im WM-Jahr nun als beendet zu betrachten. Im Tor gibt es solche Diskussionen längst nicht mehr, und das Spiel gegen England untermauerte die Ausnahmestellung Neuers einmal mehr. Als Thomas Müller nach einer Raum-Flanke per Volleyschuss die Vorentscheidung knapp verpasste und an Pickford scheiterte (71.), hätten die Three Lions fünf Minten später fast zurückgeschlagen. Doch nach einem Querpass von Jack Grealish machte sich Neuer im Tor ganz breit und wehrte überragend gegen den am zweiten Pfosten völlig freien Harry Kane ab. Erst in der 85. Minute war Neuer dann geschlagen - da hatte es Kane aber auch vergleichsweise einfach gehabt. Bei einem Stolperer im Strafraum hatte Schlotterbeck die Hacke von Kane berührt, der Unparteiische ließ erst weiterlaufen, zeigte dann aber nach langem Videostudium auf den Elfmeterpunkt. Kane schickte Neuer in die falsche Eck - England durfte doch noch einen letztlich schmeichelhaften Punkt bejubeln und ist nach der Auftakt-Niederlage gegen Ungarn nun auch wieder im Rennen um den Gruppensieg. Startaufstellungen: Deutschland: Neuer - Klostermann, Schlotterbeck, Rüdiger, Raum - Kimmich, Gündogan - Hofmann, Müller, Musiala - Havertz. - Trainer: Flick England: Pickford - Walker, Maguire, Stones, Trippier - Phillips, Rice - Mount - Sterling, Kane, Saka. - Trainer: Southgate Schiedsrichter: Carlos del Cerro Grande (Spanien) #nationsleague
Real Madrid hat sich in einem packenden Champions League-Finale knapp mit 1:0 (0:0) gegen den FC Liverpool durchgesetzt. Vinicius Junior avancierte dank seines Treffers zum Matchwinner. Den Unterschied machte aber vor allem Real-Keeper Thibaut Courtois, der mit starken Paraden brillierte. Hier gibt es die Highlights aller Spiele der Bundesliga und UEFA Champions League. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ In unserem neuen Fußball-Magazin „Bolzplatz“ spricht Manu Thiele wöchentlich über die wichtigsten Themen im Fußball. In der aktuellen Folge geht es um die Frage, warum deutsche Trainer zuletzt die Champions League dominierten: https://kurz.zdf.de/tBMuP/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio Aufgrund massiver Probleme beim Einlass verzögerte sich der Anpfiff des Finals um etwa 35 Minuten. Liverpool fand dann besser ins Spiel und kam so zur ersten guten Chance der Partie: Trent Alexander-Arnold bediente Mohamed Salah mit einem Querpass, doch der LFC-Angreifer scheiterte kurz vor dem Fünfmeterraum am stark parierenden Courtois scheiterte (16.). Die beste Liverpooler Möglichkeit hatte Sadio Mané in der 21. Minute: Nach einem Solo im Sechzehner konnte Courtois den Abschluss aber gerade noch an den Torpfosten lenken. Eine Flanke von Alexander-Arnold verwertete Salah mit dem Kopf, jedoch brachte er nicht genügend Druck dahinter (34.). Auch Mané hatte eine weitere Gelegenheit, doch bei seinem Schussversuch aus der Drehung war Madrids Verteidiger Eder Militao mit einer Rettungsgrätsche zur Stelle (40.). In der 43. Minute lag der Ball plötzlich auf der Gegenseite im Tor. Das vermeintliche 1:0 von Karim Benzema fand aufgrund einer schwierig zu ermittelten Abseitsstellung nach VAR-Intervention aber keine Anerkennung. Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Die nun insgesamt etwas mutiger agierenden Madrilenen erzielten schließlich die Führung: Einen schnellen Angriff vollendete Vinicius Junior nach einem Zuspiel von Fede Valverde zum 1:0 (59.). Liverpool lief im Anschluss an, doch abermals Salah konnte den herausragenden Courtois aus zweiter Reihe und kurzer Distanz nicht überwinden (64., 69.). In der Schlussphase drückten die Liverpooler auf den Ausgleich, allerdings blockte Madrids Hintermannschaft einige Abschlüsse ab. Zudem parierte Courtois mehrere Hochkaräter brillant – wie die Schussversuche des eingewechselten Diogo Jota (80.) und Salah (82.). Auf der anderen Seite spielte Real eine Kontergelegenheit nicht erfolgreich aus (83.), weshalb es beim 1:0 blieb. Die Startaufstellungen: FC Liverpool: 1 Alisson – 66 Alexander-Arnold, 5 Konaté, 4 van Dijk, 26 Robertson – 3 Fabinho, 14 Henderson, 6 Thiago – 11 Salah, 10 Mané, 23 Luis Diaz Trainer: Jürgen Klopp Real Madrid: 1 Courtois – 2 Carvajal, 3 Eder Militao, 4 Alaba, 23 Mendy – 14 Casemiro, 8 Kroos – 10 Modric, 15 Fede Valverde – 9 Benzema, 20 Vinicius Junior Trainer: Carlo Ancelotti Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich) Reporter: Béla Réthy #zdfchampionsleague
R.I.P. Wolfgang 1:0 Günther-Schmidt (23.), 1:1 Berlinski (32.), 1:2 Rabihic (83.) 3. Liga (35. Spieltag) 2021/2022 Sa. 23.04.2022 um 14:00 Uhr Ludwigsparkstadion (Saarbrücken) Zuschauer: 6.283 SCHIEDSRICHTER Haslberger, Wolfgang (St. Wolfgang) Assistenten Riedel, Maximilian (Augsburg) Schreiner, Simon (Pfarrkirchen) AUFSTELLUNG 1. FC Saarbrücken Batz - Becker , Uaferro , Zellner - Ernst, Kerber, Gnaase , Mar. Müller , Jänicke, Jacob - Günther-Schmidt Einwechslungen: 70. Scheu für Mar. Müller 70. Steinkötter für Gnaase 84. Hawkins für Becker Reservebank: Hupe (Tor), Boeder, Thoelke, Gouras, Groiß, Köhl Trainer: Koschinat SC Verl Thiede - Lannert, Pernot, Baack, Stellwagen - Mikic , Corboz , Sapina - Berlinski , Akono , Petkov Einwechslungen: 62. Putaro für Akono 72. Grodowski für Berlinski 72. Schwermann für Corboz 72. Ochojski für Stellwagen 81. Rabihic für Petkov Reservebank: Brüseke (Tor), Berzel, C. Ezekwem, Lach Trainer: Kniat Saarbrücken misslingt Derby-Wiedergutmachung Rabihics gekonnter Schlenzer lässt Verl weiter hoffen Der SC Verl hat einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren und den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Die Ostwestfalen drehten das Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken trotz Rückstands in der ersten Hälfte. Saarbrückens Trainer Uwe Koschinat nahm nach der 1:3-Niederlage in Kaiserslautern vier Startelf-Veränderungen vor: Boeder (Bank), Zeitz, Krätschmer (beide nicht im Kader) und Scheu (Bank) wurden durch Uaferro, Kerber, Müller und Jänicke ersetzt. Verls Coach Michel Kniat tauschte im Vergleich zu der 4:5-Niederlage gegen Magdeburg dreimal Personal aus: Anstelle von Berzel, Schwermann und Grodowski starteten Stellwagen, Corboz und Petkov. Günther-Schmidt trifft per Schlenzer - Berlinski köpft zum Ausgleich In einer taktisch geprägten Partie waren beide Teams merklich auf Fehlervermeidung konzentriert. Die Hausherren agierten allerdings etwas mutiger und störten den SC schon früh in der eigenen Hälfte. Das sollte sich Mitte des ersten Durchgangs auszahlen: Die Gäste verloren den Ball im Spielaufbau früh, sofort ging es in die Gegenrichtung. Gnaase legte schließlich für Günther-Schmidt ab, der einen Schlenzer gekonnt ins rechte Eck zum 1:0 setzte (23.). Die Freude über die Führung hielt aber nicht lange: Verl fand wenige Minuten später durch eine Ecke die passende Antwort: Sapina legte den Ball nach der Hereingabe per Kopf ab, auf Höhe des rechten Pfostens drückte Berlinski den Ball in Jacobs Rücken über die Linie (32.). Verl hätte in der Folge durchaus in Führung gehen können, doch Corboz (34.), Petkov (39.) und Akono (45., Kerber rettete auf der Linie) ließen teilweise hochkarätige Chancen aus. So ging es mit 1:1 in die Pause. Wenige Chancen nach der Pause - Joker Rabihic eiskalt Nach dem Seitenwechsel verbuchte Saarbrücken die erste Chance, doch Günther-Schmidt brachte den Ball nach Ernsts Querpass nicht über die Linie, Lannert klärte (48.). Auf der Gegenseite köpfte Berlinski nach einer Flanke knapp über das Tor (58.). Danach entwickelte sich ein Spiel auf mäßigem Niveau, vor allem klare Chancen waren rar gesät. Beide Trainer wechselten mehrfach, frische Impulse verlieh das dem Spiel nur bedingt - mit einer Ausnahme. In der 81. Minute brachte Kniat Rabihic für die Gäste-Offensive - ein Schachzug, der nur eine Minute später aufging. Ochojski führte einen indirekten Freistoß kurz aus, Rabihic marschierte mit dem Ball zur Strafraumkante und schlenzte den Ball halbhoch ins rechte Eck zum 2:1 (83.). Beim 2:1 sollte es bleiben. Quellen: SR sportarena, fc-saarbruecken.de, kicker.de, ludwigspark.de. Ich besitze keinerlei Rechte an diesem Material.