Waldhof Mannheim hat einen Sieg beim FSV Zwickau verpasst. Joseph Boyamba verschoss einen Strafstoß, der keiner war. Waldhof Mannheim ist am 32. Spieltag der 3. Liga von Beginn an überlegen, gleich die erste Chance führt zum ersten Tor. Nach einer Ecke kommt der Ball zu Adrien Lebeau. Sein erster Schuss bleibt noch in der Abwehr hängen. Doch mit seinem zweiten Versuch lässt er Johannes Brinkies im Zwickauer Tor keine Chance (5.). Zehn Minuten später schießt Joseph Boyamba den Ball an die Latte, doch diesmal kann Lebeau den Abpraller nicht verwerten. Mit der ersten richtig zwingenden Aktion nach der Halbzeit trifft Zwickau zum Ausgleich. Dabei ist Marco Höger nach Lars Lokotschs Querpass deutlich vor dem Zwickauer Stürmer Dustin Willms am Ball. Der Mannheimer schießt jedoch Mitspieler Jesper Verlaat an, von dessen Brust fliegt der Ball unglücklich ins eigene Tor. Fast im Gegenzug hätte Marcel Seegert Mannheim wieder in Führung geschossen. Brinkies kann eine Hereingabe von Justin Butler nur abklatschen, Seegerts Nachschuss trifft Nkansah zwischen den Beinen. Die plötzliche Verwirrung: Schiedsrichter Braun zeigt dem Zwickauer Verteidiger Rot und entscheidet auf Elfmeter. Kurios: Hier hätte der Video-Beweis Brauns Fehlentscheidung entlarvt. Boyamba scheitert mit seinem Straftoß jedoch an Brinkies (72.). Am Ende blieb es beim 1:1. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
Die deutsche Nationalmannschaft und die Niederlande haben sich im WM-Härtetest mit 1:1-Unentschieden getrennt. Das einzige Tor für die DFB-Elf erzielte Thomas Müller kurz vor der Halbzeit, Steven Bergwijn glich in der 68. Minute aus. Nur wenige Minuten nach dem Anschlusstreffer nahm Schiedsrichter Craig Pawson nach Videobeweis einen Foulelfmeter für die Niederlande zurück. Durch das Remis bleibt die deutsche Mannschaft unter Bundestrainer Hansi Flick weiterhin unbesiegt. Diesen Winter wird in Katar die WM ausgetragen. Wie ist aus dem kleinen Wüstenstaat ein Global Player im Fußball geworden? Ein Blick auf Menschenrechtsverletzungen bis hin zur Gefährdung der Meinungsfreiheit auch für deutsche Fußball-Fans: https://kurz.zdf.de/H3q/ Spiele leitete Hansi Flick als Cheftrainer beim FC Bayern München, sieben Titel, darunter das Triple, gewann der 57-Jährige für den deutschen Rekordmeister. Jetzt ist Flick Bundestrainer und steht mit der WM vor der ersten großen Prüfung. Hansi Flick im Portrait: https://kurz.zdf.de/xu3q/ Hier könnt ihr unseren Kanal abonnieren: http://kurz.zdf.de/sportabo/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio Vor 50.000 Zuschauer*innen hatte Leroy Sané in der 12. Minute die erste nennenswerte Chance für die DFB-Elf. Thomas Müller spielte seinen Vereinskollegen mit einem Chip-Ball frei, doch der konnte nach einer Brustannahme den Ball nur ans Außennetz befördern. Sieben Minuten später kam dann auch die Niederlande zum Zug, doch der Dortmunder Donyell Malen konnte seinen Querpass nicht an den Mann bringen. Kurz darauf hätte Deutschland das 1:0 machen können. Kai Havertz hatte plötzlich viel Platz, passte zu David Raum, der wiederum auf Timo Werner weiterleitete – der anschließende Kopfball ging jedoch nur an die Latte. Das Tor hätte aufgrund von einer Abseitsstellung ohnehin nicht gezählt. Kurz vor der Halbzeit war es dann Thomas Müller, der die DFB-Elf in Führung schoss. Die Hereingabe von Jamal Musiala fand zwar nicht wie gewünscht Kai Havertz, doch der Niederländer Tyrell Malacia ging so dazwischen, dass der Ball zu Müller fiel, der mit links ins linke obere Eck vollendete. Kurz nach der Pause hätte David Raum auf 2:0 erhöhen können, doch sein Schuss ging knapp über die Latte. Das sollte sich wenig später rächen. In der 68. Minute traf der vorher eingewechselte Steven Bergwijn zum 1:1-Ausgleich für die Niederlande. Denzel Dumfries setzte sich gegen Raum durch und legte den Ball auf Bergwijn zurück, der die Kugel per sattem Schuss unter die Latte ins Tor schoss. Nur drei Minuten später herrschte wieder große Aufregung im Amsterdamer Stadion. Torschütze Bergwijn steckte den Ball durch zu Memphis Depay, der von Thilo Kehrer nur per Foul gestoppt werden konnte. Der Videoschiedsrichter schaltete sich ein, Schiedsrichter Craig Pawson überprüfte die Szene und nahm den Strafstoß allerdings zurück. Beflügelt vom Ausgleichstreffer setze die Elf von Bondscoach Louis van Gaal die Deutschen mächtig unter Druck – zu einem weiteren Treffer reichte es aber nicht. Auch Lukas Nmecha ließ die Riesenchance für Deutschland kurz vor Schluss ungenutzt. Die Startaufstellung: Niederlande: 1 Flekken – 3 de Ligt, 4 van Dijk, 17 Blind – 22 Dumfries, 20 Koopmeiners, 21 de Jong, 6 Malacia, 11 Berghuis – 18 Malen, 10 Depay Trainer: Louis van Gaal Deutschland: 1 Neuer – 5 Kehrer, 2 Rüdiger, 23 Schlotterbeck, 3 Raum – 14 Musiala, 21 Gündogan, 13 Müller, 11 Havertz, 19 Sané – 9 Werner Trainer: Hansi Flick Schiedsrichter: Craig Pawson (England)
Am 21. Spieltag der 3. Liga gewannen die Pfälzer das Topspiel gegen den SV Meppen mit 4:0 (2:0). Damit liegen die Roten Teufel zumindest für einen Tag auf Rang zwei. Die Roten Teufel legten von Beginn an den Vorwärtsgang ein und gingen gleich mit der ersten richtigen Torchance in Führung. Nach einer Flanke von Mike Wunderlich bekam die Meppener Abwehr den Ball nicht weg. Er landete vor den Füßen von FCK-Verteidiger Boris Tomiak, der ihn flach neben dem rechten Pfosten einschob (7. Minute). Nur wenige Augenblicke später dann der zweite Treffer für die Pfälzer. Von der linken Seite aus hielt Hendrick Zuck mit einer Mischung aus Schuss und Flanke einfach mal drauf - und der Ball schlug am kurzen Pfosten zum 2:0 ein (9.). Der überraschte Gäste-Keeper Erik Domaschke gab dabei keine gute Figur ab. Durch den frühen Doppelschlag hatte der FCK natürlich Oberwasser, während Meppen deutlich verunsichert wirkte. Kenny Prince Redondo (17., 24.) hätte sogar den dritten Treffer für die Roten Teufel nachlegen können. Von Meppen kam offensiv sehr wenig, die erste richtige Chance hatte SVM-Torjäger Luka Tankulic (34.), doch FCK-Keeper Matheo Raab war zur Stelle. So ging es mit der verdienten 2:0-Führung für Kaiserslautern in die Pause. Auch in den zweiten 45 Minuten legten die Roten Teufel einen Frühstart hin. Nach einem Querpass von der rechten Seite von Felix Götze schob Zuck den Ball am langen Pfosten zum 3:0 ins Meppener Tor (50.). Danach agierten die Niedersachsen noch verunsicherter, dem FCK boten sich immer wieder Konterchancen - auch, weil Meppen jetzt abenteuerlich verteidigte. Nach einer tollen Vorarbeit von Philipp Hercher konnte sich Wunderlich dann in der 61. Minute die Ecke aussuchen. Der FCK-Spielmacher vollstreckte zum 4:0. Danach ließ es Kaiserslautern etwas ruhiger angehen, das Spiel war entschieden. Meppen hätte in der 74. Minute nochmal verkürzen können, doch Ex-FCKler Richard Sukuta-Pasu verzog aus aussichtsreicher Position. Für die Pfälzer hätte Simon Stehle in der 83. Minute fast noch auf 5:0 gestellt, aber die Leihgabe von Hannover 96 schoss knapp am langen Eck vorbei. So blieb es am Ende beim verdienten 4:0 für den FCK im Topspiel gegen Meppen - ein echtes Ausrufezeichen. Durch den Erfolg bleiben die Roten Teufel auf Aufstiegskurs in der 3. Liga, liegen zumindest für einen Tag auf Rang zwei. Braunschweig (Spiel gegen Viktoria Berlin fällt aus) und Waldhof Mannheim (Montagabend gegen Borussia Dortmund II) können zwar noch vorbeiziehen, aber klar ist auch: Beim 1. FC Kaiserslautern stimmen Form und Trend - mit den Pfälzern ist zu rechnen. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
Der SC Freiburg II musste sich im Duell der Liga-Neulinge mit einem 0:0 gegen den TSV Havelse begnügen. Damit haben die Breisgauer die Chance verpasst, sich weiter von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Dass der SC Freiburg II nicht zur Pause einem Rückstand hinterherlaufen musste, hatten die Breisgauer in erster Linie Noah Atubolu zu verdanken. Denn TSV Havelse startete gut in die Partie, machte die Räume eng und setzte Freiburg unter Druck. Aber der 19-jährige Keeper war auf dem Posten und entschärfte die Schüsse von Niklas Teichgräber (5.) und Leon Damer (28.). Auf der anderen Seite hatten die Freiburger Pech als Nishan Burkart nur den Pfosten traf. In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild. Freiburg machte Druck und schnürte den Tabellenletzten über weite Strecken des Spiels am eigenen Strafraum ein und erspiele sich mehrere Chancen. Doch Emilio Kehrers Kopfball konnte Havelse-Keeper Norman Quindt entschärfen (53.) und Daniels Ontuzans' Querpass auf Burkart (65.) war etwas zu ungenau. Der 21-jährige Schweizer hätte vor dem leeren Tor nur noch einschieben müssen. Weil auch der eingewechselte Guillaume Furrer den Ball nicht im Tor der Niedersachsen unterbringen konnte (85. Außennetz / 87. drüber) blieb es beim torlosen Unentschieden, das weder Havelse noch Freiburg so richtig weiterhilft. Denn die Breisgauer stehen mit nun 20 Punkten auf Platz 14 und können nicht von den Patzern der Konkurrenz (Türkgücü mit 0:2 in Braunschweig, Duisburg mit 2:3 gegen 1860 München) profitieren. Dennoch hat das Team von Trainer Thomas Stamm vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
Der 1. FC Kaiserslautern hat das Südwestderby gegen den 1. FC Saarbrücken mit 2:0 gewonnen. Damit rückt der FCK bis auf zwei Punkte an die Aufstiegsränge heran. Wie erwartet ging es hitzig los in Saarbrücken - allerdings nicht auf, sondern neben dem Platz. Aufgrund von zündelnden Zuschauern auf der Tribüne, konnte die Partie erst mit rund sechsminütiger Verspätung angepfiffen werden. Das Spiel selbst gestaltete sich in der Anfangsphase eher unspektakulär. Die Roten Teufel übernahmen schnell die Spielkontrolle, ohne jedoch zu wirklich gefährlichen Aktionen zu kommen. So dauerte es rund eine Viertelstunde bis zum ersten größeren Aufreger: Bei einem Klärungsversuch erwischte Saarbrückens Nick Galle den Kaiserslauterer Philipp Hercher am Fuß - dieser forderte Elfmeter. Schiedsrichter Florian Badstübner ließ jedoch weiterspielen (13. Minute). In der 32. Spielminute wurden die Lauterer Angriffsbemühungen dann belohnt. Eine Freistoßflanke von Hendrik Zuck landete am FCS-Pfosten, Boris Tomiak reagierte am Schnellsten und köpfte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie - 1:0 für den 1. FC Kaiserslautern. Damit ging es in die Pause. Auch nach der Pause machte der 1. FC Kaiserslautern das Spiel und ließ den FCS kaum zur Entfaltung kommen. Folgerichtig war es auch der FCK, der in der 55. Spielminute zur ersten großen Chance des zweiten Durchgangs kam. Doch Daniel Hanslik scheiterte freistehend am starken Saarbrücker Torhüter Daniel Batz. Am Spielverlauf änderte das nicht viel. Zwar kam Saarbrücken nun etwas besser ins Spiel, doch Kaiserslauterns Coach Marco Antwerpen bewies nach 66 Minuten ein goldenes Händchen. Der von ihm eingewechselte Kenny Redondo benötigte lediglich zwei Minuten auf dem Feld, um auf 2:0 zu erhöhen. Redondos Querpass nach weitem Sololauf über die rechte Seite konnte FCS-Verteidiger Lukas Boeder zwar abgrätschen, spielte den Ball allerdings unglücklich direkt zurück in Redondos Füße, der aus kurzer Distanz zum 2:0 verwandelte (68.). Der 1. FC Saarbrücken ließ sich davon jedoch nicht abschrecken, sondern intensivierte seinerseits die Angriffsbemühungen. In der 77. Minute musste Lautern-Schlussmann Matheo Raab erstmals seine Klasse unter Beweis stellen. Der Torwart parierte innerhalb weniger Sekunden gegen den eingewechselten Julian Günther-Schmidt und Adriano Grimaldi und hielt so den Sieg fest. Weitere Großchancen gab es nicht mehr. Durch die drei Punkte rückt der 1. FC Kaiserslautern in der Tabelle auf den sechsten Platz vor und steht mit 22 Punkten lediglich zwei Zähler hinter dem drittplatzierten SV Meppen. Am nächsten Spieltag empfangen die Pfälzer den SV Wehen Wiesbaden. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
1:0 Boyamba (62.) 3. Liga (14. Spieltag) 2021/2022 Sa. 30.10.2021 um 14:00 Uhr Carl-Benz-Stadion (Mannheim) Zuschauer : 10.316 SCHIEDSRICHTER Lechner, Florian (Hornstorf) Assistenten Müller, Henry (Cottbus) Skorczyk, Tim-Julian (Braunschweig) AUFSTELLUNG Waldhof Mannheim Bartels - N. Sommer, M. Seegert , Rossipal, Donkor - Höger, Russo, Costly, Lebeau , Schnatterer - Jurcher Einwechslungen: 9. Martinovic für Lebeau 59. Ekincier für Jurcher 59. Boyamba für Schnatterer Reservebank: Hawryluk (Tor), Königsmann (Tor), Gohlke, Gottschling, Verlaat, F. Wagner Trainer: Glöckner 1. FC Saarbrücken Batz - Ernst, Zeitz , Boeder, Galle - Kerber, Groiß , Jänicke , Jacob, Gouras - Grimaldi Einwechslungen: 57. Krätschmer für Groiß 66. Günther-Schmidt für Jänicke 66. Scheu für Zeitz Reservebank: Hupe (Tor), Bulic, Erdmann, Mar. Müller, Gnaase, Steinkötter Trainer: Koschinat FCS KASSIERT DERBYNIEDERLAGE IN MANNHEIM 30.10.2021 Der 1. FC Saarbrücken musste sich im Derby beim SV Waldhof Mannheim mit 1:0 geschlagen geben. Die Waldhöfer verbuchten vor rund 10.000 Zuschauern die besseren Szenen für sich und gingen daher nicht unverdient als Sieger vom Platz. Ein fader Beigeschmack blieb jedoch, da den Blau-Schwarzen in der Schlussphase erneut ein klarer Elfmeter verwehrt wurde. Cheftrainer Uwe Koschinat nahm einen Wechsel in der Startelf vor. Nick Galle war anstelle von Mario Müller von Beginn an dabei. Ansonsten agierten die Blau-Schwarzen in unveränderter Formation. Der FCS trat sehr kontrolliert auf, um insbesondere gegen das Mannheimer Umschaltspiel gerüstet zu sein. Die Gastgeber wirkten daher agiler, hatten optische Vorteile und auch das Chancenplus. Die Blau-Schwarzen konnten nur nach Standards etwas Gefahr heraufbeschwören, jedoch ohne wirklichen Torabschluss. Die erste brenzlige Situation bereits nach fünf Minuten. Manuel Zeitz spielte nach einem Abstoß im Strafraum zurück auf Daniel Batz. Jurcher hatte darauf gelauert, doch der Keeper konnte noch rechtzeitig klären. Auch bei der nächsten Szene war der ehemalige Saarbrücker beteiligt. Höger marschierte nach einem Ballgewinn im Mittelfeld Richtung Strafraum und legte nach links zu Jurcher. Der entschied sich für den Querpass. Den Strafraum hatten die Blau-Schwarzen besetzt und konnten die Situation bereinigen (20.). In der 36. Minute versuchte sich Höger dann selbst. Aus der Distanz wuchtete er die Kugel auf den Kasten. Batz klärte zur Ecke. Zwei Zeigerumdrehung später war Jurcher wieder nah dran an der Führung. Mannheim schaltete schnell um. Martinovic bediente Jurcher rechts im Sechzehner. Der zielte am Kasten vorbei. Mehr passierte im ersten Durchgang nicht mehr und auch nach Wiederanpfiff blieb es vor beiden Toren zunächst ruhig. Koschinat reagierte schließlich in der 57. Minute erstmals und brachte Pius Krätschmer für Alexander Groiß. Kurz darauf belohnte sich jedoch Mannheim mit der nicht unverdienten Führung. Boyamba initiierte den Angriff mit einem starken Pass auf Martinovic. Der ließ Zeitz im Sechzehner aussteigen und bediente Costly. Batz war bereits geschlagen, doch Zeitz rettete auf der Linie. Die Kugel prallte jedoch zu Boyamba, der zum 1:0 einschob (62.). Beim FCS folgten die nächsten Wechsel. Robin Scheu und Julian Günther-Schmidt ersetzten Zeitz und Tobias Jänicke. Doch wirkliche Offensivakzente konnten die Blau-Schwarzen weiterhin nicht setzen. Die gehörten Mannheim. Rossipal zog einen Freistoß von der rechten Seite direkt aufs Tor. Batz parierte stark. Dem Koschinat-Team konnte man das Engagement nicht absprechen, es wollte an diesem Nachmittag nur nichts recht zusammenlaufen. In der 81. Minute wurde der FCS dann zudem um den fast sicheren Ausgleich gebracht. Scheu wurde am Strafraum hart getroffen. Das Spiel lief aber weiter, da der Ball Gouras erreichte. Der passte flach in die Mitte zu Grimaldi, der freie Schussbahn hatte. Höger rannte ihm allerdings klar von hinten in die Beine. Der fällige Strafstoß blieb aber wie bereits vergangene Woche aus. Bitter. Direkt im Anschluss kamen dann noch Justin Steinkötter und Dave Gnaase für Sebastian Jacob und Luca Kerber ins Spiel. Doch auch sie konnten das Ruder nicht mehr herumreißen. Der FCS unterlag in Mannheim und muss zudem in der kommenden Woche auf Kerber verzichten, der nach der fünften Gelben Karte gesperrt pausieren muss. Quellen: SR sportarena, fc-saarbruecken.de, kicker.de, ludwigspark.de. Ich besitze keinerlei Rechte an diesem Material.
Joseph Boyamba hat das goldene Tor beim 1:0-Sieg von Waldhof Mannheim gegen den 1. FC Saarbrücken geschossen. Dabei war er erst weniger Sekunden zuvor eingewechselt worden. Obwohl die Mannheimer unter der Woche über 120 Minuten im DFB-Pokal gegen Bundesligist Union Berlin gehen mussten, ließ Trainer Patrick Glöckner dieselbe Elf auflaufen wie gegen die Hauptstädter. Nach sieben Minuten war Glöckner aber schon gezwungen zu wechseln: Adrien Lebeau verletzte sich ohne Gegner-Einwirkung am Oberschenkel und musste raus. Für ihn kam Dominik Martinovic ins Spiel. Die 10.316 Fans im Carl-Benz-Stadion sahen eine intensive Anfangsphase, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Gute Torchancen blieben aber zunächst aus - bis zur 20. Minute. Gillian Jurcher setzte sich über die linke Seite durch, seinen Querpass in die Mitte konnte die Saarbrücker Abwehr jedoch vor dem einschussbereiten Martinovic klären. In der 37. Minute setzte sich erneut Jurcher in Szene: Sein Schuss vom rechten Strafraumeck verfehlte das Tor nur knapp. Mit dem torlosen Unentschieden ging es in die Halbzeit-Pause. Während das Publikum (darunter etwa 2.000 Saarbrücken-Anhänger) die Teams auf dem Feld lautstark anfeuerte, dachten einige Waldhof-Fans ihrem Geschäftsführer Markus Kompp Luft. Mit Bannern protestierten sie während der ersten Halbzeit gegen den Funktionär. Unter der Woche hatte die Freistellung vom bisherigen sportlichen Leiter, Jochen Kientz, für Unruhe gesorgt. Ohne personelle Wechsel kamen beide Mannschaften aus den Kabinen. Die erste Viertelstunde nach dem Seitenwechsel lebte eher von intensiv geführten Zweikämpfen als von hochkarätigen Torchancen. In der 60. Minute wechselte SVW-Glöckner den aktiven Jurcher aus und schickte Joseph Boyamba in die Partie - ein Wechsel, der sich schon zwei Minuten später auszahlte. Saarbrücken bekam den Ball nach einem Abschluss von Costly nicht aus dem Strafraum geklärt und Boyamba hämmerte die Kugel aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung ins Tor. Von den Saarländern kam weiterhin wenig. Zwar versuchten sie, Mannheim früher im Aufbauspiel zu stören, aber der SVW hielt dagegen und verteidigte konsequent die Führung bis zum Schlusspfiff. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
Borussia Dortmund hat vor heimischer Kulisse mit 4:2 gegen Union Berlin gewonnen. In einer ereignisreichen Schlussphase behielt der BVB kühlen Kopf und feierte damit saisonübergreifend den siebten Heimsieg in Folge. Ab sofort gibt es hier immer montags ab 0 Uhr die Highlights aller Bundesligaspiele. Dazu das Topspiel der 2. Bundesliga in der Zusammenfassung. Abonniert hier den Kanal: http://kurz.zdf.de/abosport/ Er ist ein Gesicht der Bundesliga – Paul Breitner. Mit dem FC Bayern wurde er fünfmal Deutscher Meister, zweimal DFB-Pokalsieger und gewann den Europapokal der Landesmeister. Neben seinen sportlichen Erfolgen wurde er aber auch als Rebell auf dem Platz geliebt und gefürchtet. Unsere Dokumentation über die Fußball-Legende findet ihr hier: https://kurz.zdf.de/UCW/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio Union wollte früh Nadelstiche setzen und erzielte bereits nach 50 Sekunden das erste Tor – allerdings stand Taiwo Awoniyi zuvor leicht im Abseits. Danach übernahm Schwarz-Gelb das Kommando und ging früh in Führung. Nach zehn Minuten nahm Raphael Guerreiro einen Ball Volley am linken Sechszehnmeterraumeck und jagte den Ball unhaltbar ins Netz – Traumtor, Traumstart! Die Borussia blieb anschließend dran und erhöhte eine Viertelstunde später per Konter auf 2:0. Thomas Meunier mit einer mustergültigen Flanke auf Erling Haaland, der sich gegen Marvin Friedrich durchsetzte und gegen Andreas Luthes Laufrichtung einköpfte. Auch nach der Pause blieb der BVB am Drücker und machte das dritte Tor. Nach einem Querpass in den Sechszehner wollte Friedrich vor Haaland klären und fälschte den Ball unglücklich ins eigene Tor ab. Die vermeintliche Vorentscheidung. Aber Union zeigte Moral: Nach einem Foulspiel von Axel Witsel an Kevin Behrens zeigte Schiedsrichter Sven Jablonski auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter versenkte Max Kruse ansatzlos. Union glaubte an das Comeback. In der 81. Minute köpfte der eingewechselte Andreas Voglsammer den Anschlusstreffer nach einer Ecke von Niko Gießelmann. Die Borussia reagierte aber prompt. Zwei Minuten später schickte Mats Hummels Haaland auf die Reise, der im Fallen Luthe überlupfte und sein siebtes Saisontor erzielte. Am Ende stand die erste Bundesliga-Niederlage der Berliner in dieser Saison fest. Die Startaufstellungen: Borussia Dortmund: 1 Kobel, 24 Meunier, 16 Akanji, 15 Hummels, 13 Guerreiro – 28 Witsel, 22 Bellingham, 8 Dahoud – 11 Reus, 21 Malen, 9 Haaland Trainer: Marco Rose Union Berlin: 1 Luthe – 5 Friedrich, 31 Knoche, 25 Baumgartl – 6 Ryerson, 21 Prömel, 8 Khedira, 23 Gießelmann, 7 Öztunali – 10 Kruse, 14 Awoniyi Trainer: Urs Fischer Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen) #zdfbundesliga