Der SC Freiburg II hat am 37. Spieltag der 3. Liga gegen den MSV Duisburg verloren. Die Freiburger waren gegen mutige und schwungvolle Duisburger von Beginn an unter Druck. Moritz Stoppelkamp zog nach 15 Sekunden aus 17 Metern ab. Lars Hunn, der Noah Atubolu im Tor der Breisgauer ersetzte, wehrte zur Ecke ab. Aber in der fünften Minute war Hunn dann chancenlos. Einen missratenen Rückpass von Max Rosenfelder fing Stoppelkamp ab, umdribbelte Hunn und schob ins leere Tor zum 1:0 für die Duisburger ein. Der MSV ließ nicht nach, spielte auf den zweiten Treffer. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde hatten die Freiburger dann Glück, als Huqo Siquet den Ball aus kurzer Distanz an die Hand bekam, Schiedsrichter Konrad Oldhafer aber nicht auf Elfmeter entschied. Der SC brauchte rund 25 Minuten, um ins Spiel zu finden. Die beste Freiburger Chance der ersten Hälfte hatte Johannes Flum. Sein Schlenzer flog aber knapp am rechten Torpfosten vorbei. Nach der Pause war die Partie ausgeglichener. Freiburg hatte nach einer knappen Stunde durch Rosenfelder die Chance zum Ausgleich. Sein Flachschuss ins linke Eck konnte aber Duisburgs Torhüter Leo Weinkauf parieren. Der MSV spielte nicht mehr ganz so druckvoll nach vorne. Die rund 12.000 Zuschauer in Duisburg sahen weniger Torchancen als im ersten Durchgang. Es blieb beim 0:1. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
R.I.P. Wolfgang 1:0 Günther-Schmidt (23.), 1:1 Berlinski (32.), 1:2 Rabihic (83.) 3. Liga (35. Spieltag) 2021/2022 Sa. 23.04.2022 um 14:00 Uhr Ludwigsparkstadion (Saarbrücken) Zuschauer: 6.283 SCHIEDSRICHTER Haslberger, Wolfgang (St. Wolfgang) Assistenten Riedel, Maximilian (Augsburg) Schreiner, Simon (Pfarrkirchen) AUFSTELLUNG 1. FC Saarbrücken Batz - Becker , Uaferro , Zellner - Ernst, Kerber, Gnaase , Mar. Müller , Jänicke, Jacob - Günther-Schmidt Einwechslungen: 70. Scheu für Mar. Müller 70. Steinkötter für Gnaase 84. Hawkins für Becker Reservebank: Hupe (Tor), Boeder, Thoelke, Gouras, Groiß, Köhl Trainer: Koschinat SC Verl Thiede - Lannert, Pernot, Baack, Stellwagen - Mikic , Corboz , Sapina - Berlinski , Akono , Petkov Einwechslungen: 62. Putaro für Akono 72. Grodowski für Berlinski 72. Schwermann für Corboz 72. Ochojski für Stellwagen 81. Rabihic für Petkov Reservebank: Brüseke (Tor), Berzel, C. Ezekwem, Lach Trainer: Kniat Saarbrücken misslingt Derby-Wiedergutmachung Rabihics gekonnter Schlenzer lässt Verl weiter hoffen Der SC Verl hat einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren und den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Die Ostwestfalen drehten das Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken trotz Rückstands in der ersten Hälfte. Saarbrückens Trainer Uwe Koschinat nahm nach der 1:3-Niederlage in Kaiserslautern vier Startelf-Veränderungen vor: Boeder (Bank), Zeitz, Krätschmer (beide nicht im Kader) und Scheu (Bank) wurden durch Uaferro, Kerber, Müller und Jänicke ersetzt. Verls Coach Michel Kniat tauschte im Vergleich zu der 4:5-Niederlage gegen Magdeburg dreimal Personal aus: Anstelle von Berzel, Schwermann und Grodowski starteten Stellwagen, Corboz und Petkov. Günther-Schmidt trifft per Schlenzer - Berlinski köpft zum Ausgleich In einer taktisch geprägten Partie waren beide Teams merklich auf Fehlervermeidung konzentriert. Die Hausherren agierten allerdings etwas mutiger und störten den SC schon früh in der eigenen Hälfte. Das sollte sich Mitte des ersten Durchgangs auszahlen: Die Gäste verloren den Ball im Spielaufbau früh, sofort ging es in die Gegenrichtung. Gnaase legte schließlich für Günther-Schmidt ab, der einen Schlenzer gekonnt ins rechte Eck zum 1:0 setzte (23.). Die Freude über die Führung hielt aber nicht lange: Verl fand wenige Minuten später durch eine Ecke die passende Antwort: Sapina legte den Ball nach der Hereingabe per Kopf ab, auf Höhe des rechten Pfostens drückte Berlinski den Ball in Jacobs Rücken über die Linie (32.). Verl hätte in der Folge durchaus in Führung gehen können, doch Corboz (34.), Petkov (39.) und Akono (45., Kerber rettete auf der Linie) ließen teilweise hochkarätige Chancen aus. So ging es mit 1:1 in die Pause. Wenige Chancen nach der Pause - Joker Rabihic eiskalt Nach dem Seitenwechsel verbuchte Saarbrücken die erste Chance, doch Günther-Schmidt brachte den Ball nach Ernsts Querpass nicht über die Linie, Lannert klärte (48.). Auf der Gegenseite köpfte Berlinski nach einer Flanke knapp über das Tor (58.). Danach entwickelte sich ein Spiel auf mäßigem Niveau, vor allem klare Chancen waren rar gesät. Beide Trainer wechselten mehrfach, frische Impulse verlieh das dem Spiel nur bedingt - mit einer Ausnahme. In der 81. Minute brachte Kniat Rabihic für die Gäste-Offensive - ein Schachzug, der nur eine Minute später aufging. Ochojski führte einen indirekten Freistoß kurz aus, Rabihic marschierte mit dem Ball zur Strafraumkante und schlenzte den Ball halbhoch ins rechte Eck zum 2:1 (83.). Beim 2:1 sollte es bleiben. Quellen: SR sportarena, fc-saarbruecken.de, kicker.de, ludwigspark.de. Ich besitze keinerlei Rechte an diesem Material.
Der SC Freiburg II verbuchte am 32. Spieltag der 3. Liga eine 1:3-Niederlage beim abstiegsbedrohten SC Verl. Damit bleibt die Bundesliga-Reserve auf Platz zehn der Tabelle. Dabei sah es am Anfang richtig gut aus für das Team von Thomas Stamm. Die Freiburger legten in Verl los wie die Feuerwehr. Bereits nach acht Minuten sorgte Emilio Kehrer mit einem Schlenzer aus 18 Metern für die Führung. In den folgenden Minuten zeigten sich die Freiburger ballsicher und stets auf dem Weg nach vorn, doch in der 21. Minute gelang Ron Berlinski mit einem Rechtsschuss der Ausgleich für Verl. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel, was auch am zunehmenden Engagement der Gastgeber lag. Deren Einsatz wurde kurz vor der Pause belohnt: Leandro Putaro gelang das Tor zur 2:1-Führung für die Hausherren (44.), die damit auch in die Pause gingen. Direkt nach Wiederanpfiff mussten die Freiburger Nachwuchskicker einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Verls Kapitän Mael Corboz traf in der 47. Minute zur 3:1-Führung der Gastgeber. Danach übernahm Verl das Kommando auf eigenem Platz und drängte die Freiburger Reserve in die Defensive. In der 66. Minute hatten die Gäste dann doppelt Glück, denn erst der Pfosten, dann die Latte verhinderten das 4:1 für Verl. Auch in der Schlussphase dominierte Verl die Partie und ging als verdienter Sieger vom Platz. Am Sonntag, 10. April, erwartet Freiburg II im heimischen Stadion 1860 München. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
Borussia Dortmund hat das Nachholspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 in der Bundesliga mit 1:0 gewonnen. Nachdem der BVB über lange Zeit in der Offensive zu ungefährlich war, erzielte Axel Witsel kurz vor Schluss nach einem Freistoß den Siegtreffer. Damit hat Dortmund den Rückstand auf Bayern München auf nur noch vier Punkte verkürzt. Hier gibt es die Highlights aller Spieler der Bundesliga und UEFA Champions League. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Shkodran Mustafi fühlt sich als „Kind der Welt“. Seine Eltern sind aus Mazedonien eingewandert und haben albanische Wurzeln, auf die auch der Weltmeister von 2014 viel Wert legt. Bei GERMANIA erzählt Mustafi, was Heimat für ihn bedeutet: https://kurz.zdf.de/xdji/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio In einer überwiegend ereignislosen ersten Halbzeit versprühten beide Mannschaften kaum Torgefahr. Nach einem Ballverlust der Dortmunder schaltete Mainz vor 25.000 Zuschauer*innen gut um. Den Abschluss von Jonathan Burkhardt blockte Emre Can ab. Die beste Aktion des BVB, ein Schuss von Thorgan Hazard, war kein Problem für 05-Keeper Robin Zentner. Zurück aus den Kabinen versuchte es Anton Stach mit einem Schlenzer aus 18 Metern, zog den Ball aber knapp links vorbei. Nach der Einwechslung von Erling Haaland schienen bei den Mainzern nach der Corona-Zwangspause die Kräfte zu schwinden. Eine Direktabnahme von Haaland kratzte Zentner aus dem linken Eck, nach einem Standard konnte der Torwart den Treffer dann nicht mehr verhindern. Giovanni Reyna flankte in den Strafraum und Axel Witsel netzte aus kurzer Distanz ein (87. Minute). In der Nachspielzeit wurde es noch einmal hitzig auf dem Platz und Julian Brandt hatte kurz vor Schluss noch den zweiten BVB-Treffer auf dem Fuß. Auf der anderen Seite konnte Mainz offensiv nichts mehr dagegensetzen. Die Startaufstellungen: 1. FSV Mainz 05: 27 Zentner – 30 Widmer, 16 Bell, 19 Niakhaté – 25 Tauer, 6 Stach, 22 Stöger, 23 Lucoqui, 29 Burkardt, 11 Ingvartsen – 9 Onisiwo Trainer: Bo Svensson Borussia Dortmund: 1 Kobel – 30 Passlack, 23 Can, 34 Pongracic, 14 N. Schulz – 28 Witsel, 8 Dahoud, 39 M. Wolf, 10 T. Hazard, 22 Bellingham – 21 Malen Trainer: Marco Rose Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel) #zdfbundesliga
Real Madrid hat sich im Achtelfinale der UEFA Champions League gegen Paris St. Germain durchgesetzt. Kylian Mbappé brachte PSG in Führung. In der zweiten Halbzeit drehte dann Karim Benzema auf und drehte das Spiel mit einem unfassbaren Hattrick. Hier gibt es die Highlights aller Spieler der Bundesliga und UEFA Champions League. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Fußball-Profis wie Leon Goretzka verkörpern den perfekt austrainierten Athleten. Mario Basler zählt zu einer anderen Art Fußballspieler, der nicht durch Laufbereitschaft, sondern durch seine Genialität glänzte. Hier geht’s zum Vergleich der Fußballgrößen von einst und jetzt: https://kurz.zdf.de/WYA/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio Paris startete mit dem 1:0-Erfolg aus dem Hinspiel im Rücken besser in die Partie. Kylian Mbappés ersten gefährlichen Abschluss konnte Real-Keeper Thibaut Courtois sicher parieren (13. Minute). Auf der Gegenseite hatte Karim Benzema die beste Chance für die Hausherren: Seinen Schlenzer aus der Distanz wehrte Gianluigi Donnarumma vor 62.000 Zuschauer*innen sehenswert ab (25.). Kurz vor der Pause kam der Ball über Neymar zu Mbappé, der sich gegen David Alaba durchsetzte und zur Führung ins linke Eck einschoss (39.). Nach dem Seitenwechsel fand Real besser in die Partie und es entwickelte sich ein offenes Spiel. Letztlich war es ein Fehler von Donnarumma, den die Königlichen zum Ausgleich nutzten. Benzema lief den Torwart an. Dieser spielte einen Pass direkt zu Vinicius Junior, der zu Benzema gab und der Stürmer konnte aus kurzer Distanz einschieben (61.). Drei Minuten später fand Luka Modric Benzema mit einem Pass durch die Beine von Presnel Kimpembe und das Spiel war gedreht. Damit nicht genug: Direkt nach dem Anstoß verlor PSG den Ball und Benzema zirkelte einen Direktschuss zum Hattrick ins Netz (78.). Paris fand nicht mehr in die Offensive und sicherte sich den Einzug ins Viertelfinale. Die Startaufstellungen: Real Madrid: 1 Courtois – 2 Carvajal, 3 Eder Militao, 4 Alaba, 6 Nacho – 8 Kroos, 10 Modric, 15 Fede Valverde – 11 Asensio, 9 Benzema, 20 Vinicius Junior Trainer: Carlo Ancelotti Paris St. Germain: 50 G. Donnarumma – 2 Hakimi, 5 Marquinhos, 3 Kimpembe, 25 Nuno Mendes – 15 Danilo Pereira, 6 Verratti, 8 Paredes – 30 Messi, 7 Mbappé, 10 Neymar Trainer: Mauricio Pochettino Schiedsrichter: Danny Makkelie (Niederlande) #zdfchampionsleague
Der FC Bayern München hat sich mit dem 5:0-Erfolg gegen den VfB Stuttgart vorzeitig die Herbstmeisterschaft der Bundesliga gesichert. Dabei glänzte Serge Gnabry mit einem Dreierpack. Zudem bereitete er beide Tore von Robert Lewandowski vor. Ab sofort gibt es hier immer montags ab 0 Uhr die Highlights aller Bundesligaspiele. Dazu ausgewählte Topspiele der 2. Bundesliga in der Zusammenfassung. Abonniert hier den Kanal: http://kurz.zdf.de/abosport/ Die Fußball-WM 2022 in Katar steht seit der Vergabe in der Kritik. Der Golfstaat inszeniert sich als perfekter Gastgeber, doch laut neuen Studien sind seit 2010 rund 15.000 Gastarbeiter ums Leben gekommen. Die Hintergründe im Video: https://kurz.zdf.de/afH/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio Von Beginn an kontrollierten die Gäste aus München vor 750 Zuschauer*innen das Spiel. Doch der erste Treffer viel erst kurz vor der Pause, auch da Stuttgarts Keeper Florian Müller stark parierte. Einen sehenswerten Schlenzer von Serge Gnabry in den rechten Winkel konnte Müller dann nicht mehr abwehren (40. Minute). Nach dem Seitenwechsel zeigte sich eine völlig andere Stuttgarter Mannschaft. Die Hausherren konnten ihre beste Phase nicht belohnen. Stattdessen traf erneut Gnabry, der seinen Gegner im Sechzehner ausstiegen ließ und ins linke Toreck vollendete (53.). Stuttgart spielte weiterhin offensiv, in der Abwehr offenbarten sie jedoch immer wieder Lücken. Diese nutzten die Gäste eiskalt aus. Gnabry schickte Robert Lewandowski, der gegen den Torwart zunächst verzögerte, bevor der Ball über Müller einschlug (69.). Drei Minuten später erhöhte Lewandowski aus kurzer Distanz zum 0:4. Das Schlusswort setzte aber erneut Gnabry. Stuttgarts Müller wehrte eine Flanke so ab, dass der Ball Gnabry vor die Füße fiel und dieser zum Endstand abstauben konnte (74.). Die Startaufstellungen: VfB Stuttgart: 1 F. Müller – 5 Mavropanos, 2 Anton, 4 Kempf – 16 Karazor, 37 Ito, 7 Coulibaly, 3 W. Endo, 23 Mangala, 20 P. Förster – 17 Marmoush Trainer: Pellegrino Matarazzo FC Bayern München: 1 Neuer – 5 Pavard, 4 Süle, 21 Hernandez, 19 Davies – 22 Roca, 42 Musiala, 7 Gnabry, 25 T. Müller, 11 Coman – 9 Lewandowski Trainer: Julian Nagelsmann Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover) #zdfbundesliga
Koblenz schlägt Eisbachtal bei Michael Stahls Trainerdebüt mit 2:1 Nach 90 Minuten war die Erleichterung bei allen Koblenzer Beteiligten groß: Die Schängel gewinnen beim Trainereinstand von Michael Stahl mit 2:1 gegen die Sportfreunde aus Eisbachtal, die seit sieben Partien ungeschlagen waren. Dieser Sieg sollte jedoch alles andere als ein Selbstläufer werden. Beide Mannschaften setzten auf ein 3-5-2 und damit auf ein Spielsystem, das für viel Dynamik und Torgefahr in Strafraumnähe des Gegners sorgte. Den besseren Start erlebten die Schängel: Nach einer guten Parade von Gastkeeper Schuhmacher gegen Sentürk (5.) und einem Lattentreffer von Wingender nach Mandt-Vorarbeit (6.), brachte die dritte Gelegenheit im Spiel die frühe Führung für die Koblenzer. Einen Mandt-Standard aus dem Halbfeld leitete Almir Ahmetaj mit der Brust auf Jacob Pistor weiter, der in bester Torjäger-Manier zum frühen Führungstreffer einschoss und sich anschließend direkt auf den Weg machte, um gemeinsam mit Michael Stahl, dem neuen Cheftrainer der TuS, zu jubeln. Die Freude währte jedoch nur kurz: Ein gefährlicher Steilpass auf den Eisbären Moritz Hannappel, der mit einem traumhaften Schlenzer in den Winkel traf, egalisierte den Spielstand bereits wenige Minuten nach der Koblenzer Führung. Im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit kamen sowohl Schängel als auch die Eisbären zu guten Gelegenheiten, die beide Mannschaften jedoch ungenutzt ließen und so ging es mit 1:1-Unentschieden in die Pause. Chancen auf beiden Seiten: Ein Bild, das die 661 Zuschauer im Stadion Oberwerth auch im zweiten Durchgang häufiger zu sehen bekamen. Während auf Seiten der Eisbachtaler Moritz Hannappel gefährlich vor Djordjevic auftauchte, konnte Adrian Knop auf Koblenzer Seite eine Flanke von André Mandt nicht zur Führung verwerten. Und dann folgte die Szene, die nach dem Spiel für umfassenden Gesprächsstoff sorgte: Bei einem Pass von André Mandt auf den eingewechselten Yusupha Sawaneh stand dieser im Abseits, der Assistent hob die Fahne, der Pfiff des Schiedsrichters blieb jedoch aus: Sawaneh spielte weiter, lief ohne Bedrängnis auf das Tor von Schuhmacher und traf ins Tor. Als dann Schiedsrichter Kisanet Zekarias schließlich ein reguläres Tor anzeigte, war die Verwunderung nicht nur im Lager der Gäste groß, doch Zekarias blieb bei seiner Meinung und überstimmte somit die Entscheidung seines Assistenten. Warum? Nach dem Pass von Mandt hatte ein Eisbachtaler den Ball berührt und der junge Schiedsrichter orientierte sich an einer eher neuen und unbekannten Regelung, des sog. "Deliberate Play“: Wenn ein Gegenspieler bewusst und aktiv zum Ball geht und diesen zudem auch berührt, wird die Abseitsposition des angreifenden Spielers aufgehoben. Über Sinnhaftigkeit und Anwendung dieser Regel in der Oberliga lässt sich streiten, doch Zekarias blieb bei seiner Entscheidung des „Deliberate Play“. Auch sonst leitete Zekarias die Begegnung trotz jungen Alters routiniert, denn auch als er in der 85. Minute die Ampelkarte für Qenaj zog und diesen vorzeitig zum Duschen schickte, war Zekarias im Recht: Qenaj wollte die schnelle Ausführung eines Freistoßes unterbinden und hielt den Fuß aus nächster Nähe in den kurz ausgeführten Pass. In den Schlussminuten drückten elf Eisbachtaler zehn Koblenzer tief in die eigene Hälfte und wurde immer wieder durch Flanken und Standardsituationen gefährlich, doch die Schlussoffensive der Gäste wurde nicht belohnt. Nach über fünfminütiger Nachspielzeit hatte die TuS den Sieg fest in der Hand. Und Michael Stahl den erfolgreichen Einstand als Cheftrainer. Für die TuS spielten: Djordjevic - Wingender, Szymczak, Ahmetaj - Asare (63. Maloku), Mandt, Qenaj, Sentürk, Fuß (82. Farajli) - Knop (74. Sawaneh), Pistor (87. Gürel) Tore: 1:0 Jacob Pistor (12.) 1:1 Moritz Hannappel (21.) 2:1 Yusupha Sawaneh (79.) Besondere Vorkommnisse: Platzverweis (Gelb-Rot): Armend Qenaj (85. Ballsperre) Zuschauer: 661 Unterstütze das TuS TV und die Digitalisierung der TuS Koblenz unter: www.mcmxi.de TuS Koblenz Homepage: www.tuskoblenz.de TuS Koblenz Facebook: www.facebook.com/tuskoblenz TuS Koblenz Instagram: www.instagram.com/tuskoblenz Unterstütze das TuS TV und die Digitalisierung der TuS Koblenz unter: www.mcmxi.de TuS Koblenz Homepage: www.tuskoblenz.de TuS Koblenz Facebook: www.facebook.com/tuskoblenz TuS Koblenz Instagram: www.instagram.com/tuskoblenz
Mainz stoppt Gladbachs Aufwärtstrend Der Aufwärtstrend von Borussia Mönchengladbach ist im Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz wieder eingebremst worden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga) Die Elf von Trainer Adi Hütter musste sich mit einem 1:1 zufrieden geben - und dabei früh einen doppelten Verletzungsschock verkraften. Innerhalb von zwei Minuten erwischte es Nico Elvedi (28.) und Breel Embolo (30.), die ausgewechselt werden mussten. „Wir hatten uns mehr vorgenommen. Es wäre wichtig gewesen, weiter Fußball zu spielen. und nicht so einfach die Bälle lang zu schlagen“, sagte Gladbachs Torschütze Neuhaus bei DAZN. Trotzdem sei das Tor „ein super Gefühl“. Neuhaus: „Wir hatten uns mehr vorgenommen“ Neuhaus weiter: „Wir gehen in Führung, hören dann ein bisschen auf Fußball zu spielen. Mainz hat verdient den Ausgleich gemacht. Wir hatten uns mehr vorgenommen.“ In der ersten Hälfte hatten die Gastgeber zunächst ein Übergewicht, kamen aber nur selten zu zwingenden Torchancen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga) AUCH INTERESSANT Etwas überraschend fiel dann der Führungstreffer der Fohlen, als Mainz-Keeper Robin Zentner Ramy Bensbainis Weitschuss abprallen ließ und der eingewechselte Neuhaus den Ball locker zum 1:0 einschob (38.). Widmers Schlenzer passt genau Nach dem Seitenwechsel drückten die Gastgeber immer mehr auf den Ausgleich, doch Gladbachs Torwart Yann Sommer wuchs über sich hinaus und verhinderte zunächst mit zahlreichen Glanztaten den Treffer der Mainzer. Silvan Widmer mit einem herrlichen Schlenzer ins linke Kreuzeck machte dann aber den verdienten Ausgleich für die Mainzer. „Ich kriege den Ball glücklich. Ich wollte ihn dann so treffen, trotzdem war ich überrascht“, sagte der Torschütze bei Sky. Die Borussia schaffte es auch anschließend nicht, das Spiel zu beruhigen. Kontergelegenheiten ergaben sich kaum, auch weil Mainz trotz des hohen Tempos und des kraftraubenden Spielstils den Druck bis zum Ende hochhalten konnte.