Harry Kane, Joshua Kimmich und Co. konnten nur zusehen, wie sich die glückseligen Profis von Bayer Leverkusen feiern ließen. Durch das hochverdiente 3:0 (1:0) im Topspiel der Fußball-Bundesliga baute die Werkself ihren Vorsprung auf einen harmlosen FC Bayern auf fünf Punkte aus. Bayer-Trainer Xabi Alonso stand nach dem 27. Sieg im 31. Pflichtspiel lächelnd mit seinen Spielern vor den jubelnden Fans. Die Bayern, die in den vergangenen elf Jahren immer Meister wurden, verloren erstmals nach 21 Partien wieder ein Spitzenspiel zwischen einem Tabellenersten und dem -zweiten. Trainer Thomas Tuchel verschwand nach dem Abpfiff sichtlich bedient in der Kabine. Ausgerechnet Bayern-Leihgabe Josip Stanišić brachte Leverkusen mit seinem ersten Saisontor in der 18. Minute in Führung. Der zweite Außenverteidiger, Alejandro Grimaldo, erhöhte in der 50. Minute. Jeremie Frimpong (90.+5) setzte den Schlusspunkt. Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Seit dem Mauerfall kam der Profi-Fußball in der ehemaligen DDR nicht wirklich auf die Füße. Doch wieso sind nur so wenige Vereine aus dem Osten in den deutschen Profiligen erfolgreich? Von den 56 Klubs im Profi-Fußball kommen nur sieben aus dem Gebiet der ehemaligen DDR. Dabei sind im Nachwuchs noch mehr als ein Viertel der Junioren-Nationalspieler aus den neuen Bundesländern. In der neuen Folge Bolzplatz schauen auf die Ursachen und die Möglichkeiten, wie der Ost-Fußball zurück nach oben kommen könnte: https://kurz.zdf.de/DPeL/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei X https://twitter.com/sportstudio Bayer hätte 180.000 Tickets verkaufen können. Doch dann begann die Partie mit acht Minuten Verspätung, weil die Fans aus Protest gegen die Investorenpläne der Deutschen Fußball Liga Bälle aller Art aufs Feld warfen. Im Duell der beiden Teams, die nicht nur die meisten Punkte in der Liga haben, sondern auch die meisten Treffer, die wenigstens Gegentore und den meisten Ballbesitz, übernahmen die Bayern zunächst das Kommando. Dennoch hatte Leverkusen die erste Chance, als Amine Adli (11.) nach einem Querschläger von Dayot Upamecano zu überhastet abschloss. Nach einer Viertelstunde fand die Werkself besser ins Spiel und ging prompt in Führung. Nach einem Einwurf und der Hereingabe von Robert Andrich stand Josip Stanišić (18.) am langen Pfosten frei und erzielte die Führung. Die Bayern waren kurzzeitig von der Rolle. Manuel Neuer verhinderte gegen Nathan Tella (23.) und gegen Jonathan Tah (24.) mit guten Paraden das schnelle 2:0. Die größte Chance dazu vergab Adli (42.), als er allein aufs Tor zulief, sich den Ball aber von Upamecano vom Fuß spitzen ließ. Die Bayern hatten vor der Pause nur eine brauchbare Chance durch Leroy Sané (43.). Nach dem Wechsel kam Thomas Müller als Ersatzspieler im gelben Leibchen mit auf den Platz und redete bis Sekunden vor dem Anpfiff auf den bis dahin völlig abgemeldeten Torjäger Harry Kane ein. Doch statt des Ausgleichs fiel schnell das zweite Leverkusener Tor, als Alejandro Grimaldo (50.) nach schönem Doppelpass mit Tella unter die Latte abschloss. Wenige Minuten später brachte Thomas Tuchel dann Müller und Joshua Kimmich. Die Münchner erarbeiteten sich immer mehr Spielanteile, konnten sich aber kaum noch nennenswerte Chancen herausarbeiten. Auf der Gegenseite traf Jeremie Frimpong (88.) noch den Pfosten, ehe er kurz vor Schluss einen Konter ins leere Bayern-Tor abschloss (90. +5). Manuel Neuer war zuvor für eine Ecke mit in den gegnerischen Strafraum gekommen. Die Aufstellungen: Bayer 04 Leverkusen: Hradecky - Stanisic, Tapsoba, Tah, Hincapie - Xhaka, Andrich - Tella (65. Frimpong), Wirtz (90. Hlozek), Grimaldo (90. Puerta) - Adli (82. Hofmann) Trainer: Xabi Alonso FC Bayern München: Neuer - Upamecano (60. Kimmich), Dier, Kim - Mazraoui, Pavlovic (60. Müller), Goretzka (71. Tel), Boey (81. Guerreiro) - Sane, Musiala (81. Choupo-Moting) - Kane Trainer: Thomas Tuchel Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin) Kommentator: Oliver Schmidt #zdfbundesliga
After transferring from Duke, RJ Oben met with the Notre Dame media. He talked about why Notre Dame, where he can improve, ...
Bayer Leverkusen steht mit einem 3:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart im Halbfinale des DFB-Pokals. Für die Stuttgarter, die die erste Hälfte der Partie dominierten, trafen Waldemar Anton (11. Minute) und im zweiten Durchgang Chris Führich (58.). Die Werkself jubelte über Tore von Robert Andrich (50.), Amine Adli (66.) und Jonathan Tah (90.). Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Tabellenführer und seit 25 Liga-Spielen ungeschlagen – St. Paulis Aufstieg in die Bundesliga ist zum Greifen nah. Der Grund dafür? Fabian Hürzeler! Mit 29 Jahren übernahm er als Cheftrainer beim FC St. Pauli. Seitdem gibt es nur noch einen Weg: nach oben. Wie Hürzeler St. Pauli so erfolgreich machte und was den jungen Trainer so besonders macht, erfahrt ihr in der neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/3tzg/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei X https://twitter.com/sportstudio Lange Zeit hatte Bayer Leverkusen vor 30.210 Zuschauer*innen in der ausverkauften BayArena große Probleme im Aufbau mit den Stuttgartern. Diese boten den Gastgebern Paroli und verhinderten klare Torchancen für B04. Eine Ecke brachte dem VfB die Führung: Angelo Stiller schlenzte den Ball von der rechten Seite an den zweiten Pfosten, wo Waldemar Anton recht frei zum Kopfball kam – und zum 1:0 einnickte (11. Spielminute). Weiterhin zeigte die Hoeneß-Elf ein bärenstarkes Spiel: Wenn sie in Ballbesitz waren, schalteten sie sofort gefährlich um. Erst in der Schlussphase nahm der Druck der Werkself nahezu minütlich zu – dennoch blieb es zur Pause beim 1:0 für die Gäste. Ohne Wechsel ging es weiter. Die Gastgeber kamen mit Schwung aus der Kabine und durften schon nach wenigen Minuten jubeln: Florian Wirtz flankte von der linken Seite nach innen, wo die Hereingabe nur vermeintlich geklärt wurde. Der Ball landete halblinks vor dem Sechzehner bei Robert Andrich, der anschließend im hohen Bogen über Keeper Alexander Nübel hinweg unter die Querlatte schlenzte (50.). Ein Traumtor! Als Bayer wenig später den Ball im Aufbau am eigenen Sechzehner verlor, ging der VfB dann durch einen Rechtsschuss von Chris Führich wieder in Führung (58.). Wieder glichen die Gastgeber aus, diesmal durch Joker Amine Adli, der halblinks im Sechzehner frei zum Abschluss kam (66.). Lange Zeit sah es ganz danach aus, als würde es in die Verlängerung gehen – ehe Jonathan Tah die Partie in letzter Minute per Kopf für Leverkusen entschied (90.). Die Aufstellungen: Bayer 04 Leverkusen: Kovar - Tapsoba, Tah, Hincapie – Frimpong (90.+3 Stanisic), G. Xhaka, Andrich, Grimaldo – Hofmann (63. Adli), Schick (63. Borja Iglesias), Wirtz (90.+3 Hlozek) Trainer: Xabi Alonso VfB Stuttgart: Nübel - Rouault, Anton, H. Ito - Vagnoman, Karazor, Stiller, Mittelstädt (70. Stergiou), Millot (62. Leweling), Führich (79. Dahoud) - Undav Trainer: Sebastian Hoeneß Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim) Kommentator: Moritz Zschau #zdfdfbpokal
Bayern München hat am 20. Bundesliga-Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen. Beim 3:1-Sieg trafen Aleksandar Pavlovic (45.), Harry Kane (70.) und Matthijs de Ligt (86.) für den Rekordmeister. Davor traf Nico Elvedi für die Borussia (35.). Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Tabellenführer und seit 25 Liga-Spielen ungeschlagen – St. Paulis Aufstieg in die Bundesliga ist zum Greifen nah. Der Grund dafür? Fabian Hürzeler! Mit 29 Jahren übernahm er als Cheftrainer beim FC St. Pauli. Seitdem gibt es nur noch einen Weg: nach oben. Wie Hürzeler St. Pauli so erfolgreich machte und was den jungen Trainer so besonders macht, erfahrt ihr in der neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/3tzg/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei X https://twitter.com/sportstudio Nach vergebenen Chancen von Leroy Sané, der in der Anfangsphase einmal wuchtig die Latte traf, hinterließ der Rückstand eine erstaunliche Wirkung bei den Münchnern. Vor dem 0:1 konnte Thomas Müller einen Pass von Manuel Neuer nicht verarbeiten. Nico Elvedi nutzte das Münchner Missgeschick und schloss nach einem Doppelpass mit Jordan zur Gladbacher Führung ab (35.). Diese hatte sich in den Minuten zuvor bei zwei guten Chancen angedeutet. Maßgeblich beteiligt war Müller an den beiden Bayern-Toren. Vor dem wegweisenden Treffer von Harry Kane irritierte er nach einer Goretzka-Flanke Moritz Nicolas, der dann am Ball vorbeigriff. Das 1:1 hatte Müller zudem mit einem klugen Pass auf Aleksandar Pavlovic eingeleitet. Der 19-Jährige traf wie schon vor einer Woche beim 3:2 gegen Augsburg. Im zweiten Durchgang, in dem Winter-Neuzugang Sacha Boey sein Debüt feierte, war Bayern überlegen, aber nicht souverän. Der lange glücklose Kane biss sich mit Fleiß in die Partie und belohnte sich dann als Torschütze. Der Engländer scheiterte erst an Nicolas (63.) – bis er nach dem Fehler des Gladbacher Keepers dann mit dem Kopf traf (70.). Matthijs de Ligt entschied die Partie in der 86. Minute. Die Aufstellungen: FC Bayern München: Neuer - Mazraoui (62. Boey), de Ligt, Dier, Davies (85. Guerreiro) - Pavlovic, Goretzka - Sane, Müller (71. Tel), Musiala – Kane Trainer: Thomas Tuchel Borussia Mönchengladbach: Nicolas - Scally, Friedrich, Elvedi, Netz (62. Lainer) - Weigl - Honorat (89. Ranos), Reitz (85. Fukuda), Neuhaus (62. Kone), Ngoumou (62. Hack) – Jordan Trainer: Gerardo Seoane Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg) Kommentator: Martin Gräfe #zdfbundesliga
Gib uns ein Daumen nach oben und ABONNIERE Fußball Hype ! DANKE *Copyright Disclaimer Under Section 107 of the ...
Rapid Fire topics include: * Duke defensive end RJ Oben's commitment to Notre Dame. * Joe Alt going to the Sun Bowl to support ...
Borussia Dortmund und Parsi Saint-Germain haben sich 1:1 getrennt. In einem chancenreichen Spiel brachte Karim Adeyemi den BVB in Führung, diese hielt dank des Treffers von Warren Zaire Emery aber nur fünf Minuten. Dortmund ist damit Gruppenerster. Paris Saint-Germain beendet dank Schützenhilfe aus Mailand die Gruppe auf Platz zwei. Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ Adios Superstars, hola Mega-Talente! Früher war Real Madrid mit den Galaktischen Ronaldo, Zidane, Beckham und Co. gespickt. Heute setzen die Königlichen vor allem auf Super-Talente. Bellingham, Vinícius Júnior, Rodrygo – sie alle formen eine Mannschaft, die in Zukunft noch viel erfolgreicher als die Galaktischen werden könnte. Vielleicht sogar bald Europa dominieren kann? Mehr dazu in der neuen Folge „Bolzplatz“: https://kurz.zdf.de/lSx0/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio Die 81.365 Zuschauer*innen sahen eine spektakuläre erste Hälfte. Die erste Großchance hatte Marco Reus nach Ablage von Niclas Füllkrug in der zehnten Minute. Nur drei Minuten danach hätte auch PSG in Führung gehen können, Vitinha scheiterte aber an Gregor Kobel (13.). Weiter ging es mit Chancen für Marius Wolf (14.) und auf der anderen Seite für Kang-in Lee, der zentral vor dem Tor stand, die Kugel aber am Tor vorbeischoss (16.). Direkt darauf hatte Kylian Mbappé die größte Chance der ersten Hälfte, als er an Kobel vorbeiging und den Ball halbhoch aufs Tor schoss. Niklas Süle setzte jedoch nach und riss sein Bein bei der Grätsche hoch und lenkte den Ball ab (18.). Bradley Parola scheiterte in der 20. Minute am Pfosten. Dortmund überstand so etwas glücklich die Pariser Drangphase und das Spiel wurde wieder ausgeglichener. Der BVB hatte in dieser Phase sogar die besseren Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Das Spiel ging munter weiter. Diesmal nutzten die Mannschaften ihre ersten Chancen besser. Karim Adeyemi brachte Dortmund in der 51. Minute in Führung, nachdem der BVB den Ball durch ein hohes Pressing eroberte und Füllkrug im Strafraum den Kopf oben behielt und Adeyemi anspielte. Adeyemi musste Ball nur noch ins Tor schieben. Die Führung hielt jedoch nicht lang: Warren Zaire Emery glich in der 56. Minute aus. In der 76. Minute jubelte PSG das zweite Mal, als Mbappé den Ball ins Tor schoss. Sein Treffer wurde aber wegen Abseits zurückgenommen. Die Aufstellungen: Dortmund: Kobel - M. Wolf (69. . Schlotterbeck), Süle, Hummels, Bensebaini - Brandt, Özcan (69. Sabitzer), Adeyemi (81. Reyna), Reus, Bynoe-Gittens (60. Malen) - Füllkrug (81. Haller) Paris: G. Donnarumma - Hakimi, Marquinhos, Skriniar, Hernandez - Vitinha, Zaire-Emery, K.-I. Lee (68. Ugarte) - Kolo Muani (90.+6 Carlos Soler), Mbappé, B. Barcola (82. Asensio) Kommentator: Moritz Zschau #zdfchampionsleague
In einem packenden Spiel hat sich Hertha BSC Berlin mit 5:3 im Elfmeterschießen gegen den Hamburger SV durchgesetzt. Nachdem Fabian Reese die Hertha in Führung gebracht hatte (21.), kam der HSV zurück und drehte das Spiel. Die Hausherren retteten sich zunächst in der letzten Minute in die Verlängerung und nach erneutem Rückstand schließlich mit 3:3 ins Elfmeterschießen. Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/ St. Pauli gegen den HSV: Kult-Klub gegen Bundesliga-Dino, Punker gegen Pfeffersäcke, Fortschritt gegen Stillstand – alles Klischees oder ist an diesen Gegensätzen etwas dran? Conan Furlong war in Hamburg unterwegs, um das herauszufinden und vor allem auch die Frage zu beantworten, warum in Hamburg der Fußball gerade revolutioniert wird. Denn „Spoiler“: die oben genannten Klischees sind nicht mehr ganz aktuell. Hier geht´s zum Vlog: https://kurz.zdf.de/ypUU/ sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/ sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio Im Duell der Zweiligisten erwischte die Hertha den etwas besseren Start. Die erste Chance hatte Jonjoe Kenny, der nach einer Ecke zum Abschluss kam und den Ball knapp neben das Tor setzte (9.). Das Spiel fand überwiegend zwischen den Strafräumen statt. Dann traf Kapitän Fabian Reese zunächst nur den Pfosten, kam dann aber wieder an den Ball und netzte zur 1:0-Führung für die Hertha ein (21.). Reese war in dieser Phase auffälligster Herthaner und leitete immer wieder vielversprechende Offensivaktionen ein. Nach einer halben Stunde versuchte es Immanuël Pherai aus der Distanz und markierte mit der ersten echten Chance für den HSV den Ausgleich (31.). Fünf Minuten später konnte Tjark Ernst Jonas Mefferts Kopfball sicher parieren (37.). In dieser Phase ging es hin und her – Haris Tabaković hatte den Führungstreffer für die Hertha auf dem Fuß (38.). Kurz vor der Pause verpasste László Bénes zunächst (41.) und brachte den HSV zwei Minuten später in Front (43.). Mit der knappen Pausenführung für die Hamburger ging es in die Kabinen. Mit der Führung im Rücken startete der HSV mit der ersten Großchance in die zweite Hälfte: Bénes versuchte es per Eckstoß direkt und traf ans Aluminium (49.). Beide Mannschaften kamen weiterhin zu Chancen. Auf der einen Seite musste Matheo Raab gegen Tabaković parieren (52.), auf der anderen rettete Ernst gegen Benes (53.). Pal Dardai wechselte kräftig durch und die Hertha kämpfte um den Ausgleich. Der auffällige Reese scheiterte zum wiederholten Male an Raab (64.). Der HSV attackierte schon früh und hielt Berlin weit vom eigenen Tor weg. Der Lucky-Punch gelang dann aber doch noch: Rees setzte sich auf links stark durch und suchte den Abschluss, der Ball landete im kurzen Eck (90.). Damit ging es für die Teams in die Verlängerung. Auch die erste Chance in der Verlängerung gehörte den Gastgebern: El-Jindaoui setzte sich links durch. Über Umwege kam der Ball zu Kenny, der knapp verzog (93.). Berlin hatte in dieser Phase etwas mehr Ballbesitz, doch der HSV zeigte sich eiskalt: Nach einem starken Diagonalball kann Robert Glatzel querlegen, Ransford-Yeboah Königsdörffer traf zur erneuten Hamburger Führung (102.). Im Gegenzug konnte Gustav Christensen seinen Kopfball nicht aufs Tor bringen (105.). Wenn die Hausherren gefährlich wurden, dann immer wieder über Reese. El-Jindaoui versuchte es aus aussichtsreicher Position per Freistoß, schoss aber knapp zwei Meter über das Tor (114.). Königsdörffers Abschluss nach schnellem Umschaltspiel geriet zu zentral (118.). Stattdessen bereitete Reese nach schöner Verlagerung für Kenny vor, der in letzter Sekunde zum 3:3 traf und Berlin ins Elfmeterschießen rettete (120.). Dort setzte sich Hertha BSC Berlin mit 5:3 i. E. durch: ✅ Smail Prevljak (1:0) ✅ László Bénes (1:1) ✅ Pascal Klemens (2:1) ✅ Miro Muheim (2:2) ✅ Nader El-Jindaoui (3:2) ✅ Robert Glatzel (3:3) ✅ Jonjoe Kenny (4:3) ❌ Ransford-Yeboah Königsdörffer (4:3) ✅ Fabian Reese (5:3) Die Aufstellungen: Hertha BSC: Ernst - Kenny, Gechter (23. Leistner), M. Dardai, Karbownik – Klemens, Zeefuik (61. Hussein) – Scherhant (46. Christensen), Niederlechner (80. El-Jindaoui), Reese – Tabakovic (61. Prevljak) Trainer: Pal Dardai Hamburger SV: Raab - Mikelbrencis (98. Krahn), Hadzikadunic, Schonlau (61. Ramos), Muheim – Meffert, Benes, Pherai (97. Oliveira) - Öztunali, Nemeth (72. Königsdörffer), Jatta (71. Glatzel) Trainer: Tim Walter Schiedsrichter: Sascha Stegemann Kommentator: Adrian von der Groeben #zdfdfbpokal