TuS Koblenz bezwingt Kaiserslautern 4:2 und qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde „Zum Siegen verdammt“ titelte die Koblenzer Rhein-Zeitung im Vorfeld dieser Partie, „Es muss gewonnen werden“ war von vielen Fans der Schängel zu hören, einige hatten das Spiel der Schängel gegen die Reserve des 1. FC Kaiserslautern gar zum Abstiegskampf ausgerufen. Cheftrainer Michael Stahl, der den äußeren Druck von seinem Team bestmöglich fernhielt, gab seinen Jungs aber eine positive Nachricht mit auf den Weg: „Wir sind aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und haben hier die Möglichkeit, mit einem Sieg den Platz in der Aufstiegsrunde zu sichern. Geht raus, habt Spaß und gebt alles, was ihr habt.“ Und so war alles vorbereitet für einen dieser typischen TuS-Tage, an denen Drama und Freude immer so nah beieinander liegen. Die Jungs hatten die Nachricht von Stahl wohl verinnerlicht: 1015 Zuschauer im Stadion Oberwerth sahen, wie eine mutige TuS in den Anfangsminuten die Partie fest im Griff hatte und Kaiserslautern früh unter Druck setzte. Erste Abschlüsse von Yusupha Sawaneh (11.) und Armend Qenaj (15.) ernteten frühen Szenenapplaus. Und Qenaj war es auch, der die Führung der TuS einleiten sollte: Ein starker Sprint vom Zentrum auf die rechte Außenbahn, eine präzise Flanke auf Torjäger Jacob Pistor - 1:0 nach 23 Spielminuten. Beflügelt von diesem Treffer spielten die Koblenzer auf das zweite Tor, das keine fünf Minuten später fallen sollte: Umut Sentürk mit einer Eckball-Hereingabe an den kurzen Pfosten und erneut bewies Jacob Pistor seine Kopfballstärke und traf zum verdienten 2:0 für die Schängel. Kaiserslautern brauchte mehr als eine halbe Stunde, um erstmals gefährlich vor das Tor der Koblenzer zu gelangen. Eine scharfe Hereingabe konnte Daniel von der Bracke vor der Linie zu einem Eckball abwehren. Nach 37 Minuten hatte die TuS gar das 3:0 auf dem Fuß, doch Sawaneh vergab aus aussichtsreicher Position. Vier Minuten später wurde der Koblenzer Freudentaumel etwas getrübt: Nach einem ruhenden Ball von Standardspezialist Mohamed Morabet, konnte Mike Scharwath zum 2:1 verkürzen. Die TuS aber begann die zweite Halbzeit, wie sie in den ersten Durchgang gestartet war: Die Elf von Michael Stahl legte zu Beginn offensiv los und erspielte sich in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit einige gefährliche Tormöglichkeiten. Doch statt die Führung auszubauen, gab es in der 58. Minute plötzlich einen Elfmeter für Kaiserslautern. Lukas Szymczak brachte Morabet nach einem Konter der Gäste regelwidrig zu Fall. Den fälligen Strafstoß trat Mohamed Morabet selbst - und traf. Von der Unterkante der Latte sprang der Ball hinter der Linie auf und egalisierte die frühe Zwei-Tore-Führung endgültig. Doch auch nach diesem Rückschlag spielten die Koblenzer unbeirrt weiter und kamen zu guten Torgelegenheiten. Dem kurz vorher eingewechselten Adrian Knop gelang das, was der Rest der Mannschaft in der zweiten Halbzeit zuvor versuchte: Ein sehenswertes Tor in der 74. Minute für die TuS Koblenz. Dank artistischer Flugkopfballeinlage, die an Robin van Persies WM-Tor aus dem Jahr 2014 erinnerte, traf Knop zur erneuten Führung der Schängel. Die letzten Minuten des Spiels entwickelten sich dann zu einem Nervenkrimi. Kaiserslautern warf alles, was möglich war, nach vorne, um erneut auszugleichen, doch die Koblenzer Defensive hielt dem Druck stand. Mehr noch: Die letzte Aktion des Spiels, eine Ecke für die Gäste, bei der Torwart Lorenz Otto aufgerückt war, konnten die Koblenzer klären, kontern und treffen! Umut Sentürks Sprint über den halben Platz wurde mit einem Distanzschuss ins Glück belohnt, das Stadion Oberwerth verwandelte sich zum Tollhaus und niemanden hielt es mehr auf seinem Platz. Die TuS schlägt Kaiserslautern mit 4:2 und qualifizierte sich so auf den letzten Metern für die Aufstiegsrunde. Einer dieser typischer Tage auf dem Oberwerth eben. Für die TuS spielten: Djordjevic - Sentürk, Szymczak, von der Bracke, Jeon - Wingender, Fuß (72. Knop), Qenaj (88. Ahmetaj) - Kurbashyan (65. Jacobs), Sawaneh - Pistor (75. Maloku) Tore: 1:0 Jacob Pistor (23.) 2:0 Jacob Pistor (28.) 2:1 Mike Scharwath (41.) 2:2 Mohamed Morabet (58. FE) 3:2 Adrian Knop (74.) 4:2 Umut Sentürk (90+6') Besondere Vorkommnisse: Umut Sentürk (90+6' Gelb-Rot / Trikot ausziehen) Zuschauer: 1015 Unterstütze das TuS TV und die Digitalisierung der TuS Koblenz unter: www.mcmxi.de TuS Koblenz Homepage: www.tuskoblenz.de TuS Koblenz Facebook: www.facebook.com/tuskoblenz TuS Koblenz Instagram: www.instagram.com/tuskoblenz
Ein Tag nach dem Tod von Vereinslegende Horst Eckel siegt der FCK durch den Doppelpack von Daniel Hanslik mit 4:0 gegen Viktoria Köln. Der 1. FC Kaiserslautern hat beim Sieg gegen Viktoria Köln wieder zur alten Effizienz zurückgefunden. Einen Tag nach dem Tod von Vereinslegende und WM-Held von 1954 Horst Eckel, reichten dem FCK zwei Standardsituationen, eine schöne Kombination und ein Konter zu einem souveränen 4:0-Sieg. Gleich die erste Chance führte zum ersten Tor: Daniel Hanslik nutzte den Abpraller nach einem Schuss von Marlon Ritter und schoss aus etwa elf Metern zur frühen FCK-Führung ein (5.). Chance Nummer zwei führte auch gleich zu Tor Nummer zwei: Ein Eckball auf den kurzen Pfosten wird auf Philipp Hercher verlängert, der Viktoria-Torwart Moritz Nicolas keine Chance ließ 20.). Danach wurde es wild: Viele Fouls, viele Nickeligkeiten und - daraus resultierend - viele gelbe Karten. Schiedsrichter Lukas Benen hatte große Mühe, Spieler und Trainer im Zaum zu halten und machte dabei auch selbst nicht immer eine glückliche Figur. Doch trotz der fünf gelben Karten, die Benen allein in der ersten Halbzeit verteilt hat, ging der FCK mit elf Mann und einer 2:0-Führung in die Pause. Nach der Pause zeigte sich der FCK weiter gnadenlos und nutzte auch die dritte Chance. Hanslik steckte den Ball zu Kenny Prince Redondo durch, der die Kugel gekonnt zurückspitzelte. Hanslik schob souverän zum 3:0 ein (48.). Anschließend verflachte die Partie etwas. Kaiserslautern ließ Viktoria Köln anrennen und lauerte seinerseits auf Konter. Einen davon nutzte der eingewechselte Jean Zimmer nach einem feinen Redondo-Pass zur Entscheidung (87.). Der 1. FC Kaiserslautern springt durch den Sieg mit nun 29 Punkten auf Platz sechs und hat nur noch einen Punkt Rückstand auf Waldhof Mannheim auf dem Relegationsplatz. Die Kurpfälzer spielen jedoch erst am Sonntag gegen Wiesbaden. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
Last-Minute-Sieg für Schalke: Kaminski knackt 96-Bollwerk – Topspiel in Paderborn ohne Sieger  Der FC Schalke 04 hat zum ersten Mal in dieser Saison den Sprung unter die ersten Drei der Zweitliga-Tabelle geschafft. Durch ein Tor in der Nachspielzeit gewann der Erstliga-Absteiger am Freitagabend vor 39.500 Zuschauern spät aber hochverdient mit 1:0 (0:0) bei Hannover 96. Marktwert von Marcin Kaminski Torjäger Simon Terodde ging zwar diesmal leer aus und schaffte es deshalb auch nicht, zum alleinigen Rekordtorschützen der 2. Bundesliga aufzusteigen. Stattdessen wurden die mehreren tausend mitgereisten Schalker Fans von Abwehrspieler Marcin Kaminski erlöst, der kurz vor Schluss das Siegtor erzielte (90.+5). Danach stürmten selbst die Schalker Ersatzspieler jubelnd auf das Spielfeld.  Dass es so lange 0:0 stand, verdankten die 96er ihrem Torwart Ron-Robert Zieler, der einer Schalker Führung mehrmals im Weg stand. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte der Weltmeister von 2014 zwei Klasse-Reflexe, als er zunächst einen Schuss von Marcin Kaminski (53.) und nach dem darauffolgenden Eckball auch einen Kopfball von Dominick Drexler (54.) parierte. In der 78. Minute musste der beste Spieler des Spiels dann aber verletzt vom Platz. Der Aufstiegsfavorit aus Gelsenkirchen hätte schon in der ersten Halbzeit in Führung gehen können. Unter anderem köpfte Terodde aus guter Position nur knapp am Tor vorbei (9.). Pechvogel des Spiels war der Schalker Mehmet Can Aydin, der in der 12. Minute nur den Pfosten traf und kurz darauf verletzt ausgewechselt werden musste (18.). Quelle: https://www.transfermarkt.de/last-minute-sieg-fur-schalke-kaminski-knackt-96-bollwerk-ndash-topspiel-in-paderborn-ohne-sieger/view/news/394103
Tollhaus Oberwerth: Schängel mit 5 Toren gegen Salmrohr Wer im Fußballlexikon nach "Dramatik" sucht, der wird sicherlich das ein oder andere Spiel zwischen der TuS Koblenz und dem FSV Salmrohr empfohlen bekommen. Turbulente Spielverläufe, tolle Tore und viele Emotionen prägten die Duelle immer wieder. Und am Sonntagnachmittag schrieben die beiden Mannschaften das nächste Kapitel. Wenige Minuten nach Anpfiff ergriffen die Blau-Schwarzen die Initiative in der Begegnung. Als nach acht Minuten Jion Jeon ein erstes Mal frei vor Tim Kieren, dem Torwart der Gäste, scheiterte, wird sich der Keeper der Salmrohrer bereits auf einen anstrengenden Arbeitstag eingestellt haben, denn anders waren die folgenden Paraden kaum zu erklären: Die TuS Koblenz erspielte sich in Regelmäßigkeit zwar beste Torgelegenheiten, doch vor allen Dingen Torwart Kieren hatte meist etwas dagegen. Einmal passierte der Ball dann doch die Salmrohrer Torlinie: In der 34. Minute trat Umut Sentürk einen scharf getretenen Eckball vor das Tor der Gäste, den FSV-Kapitän Maximilian Düpre in bester Stürmer-Manier unglücklich in die eigenen Maschen einnetzte. Zur Pause waren die Spielverhältnisse relativ deutlich: Zehn zu null Torgelegenheiten für die TuS. In der zweiten Halbzeit machten die Schängel dann auch mit dem tollen Offensivfußball munter weiter, doch immer wieder scheiterte man, oft am starken gegnerischen Torwart. Ein zweites Tor wäre zu diesem Zeitpunkt längst überfällig gewesen, doch es kam anders: Ein Mal spielte der FSV Salmrohr seinen Konter gut aus und schon lag der Ball im Netz. Den Abschluss von Hendrik Thul lenkte Djordjevic zunächst zwar noch mit einem tollen Reflex ab, doch genau vor die Füße von Ex-Schängel Daniel Bartsch, der sich nicht zweimal bitten ließ und Salmrohr nach 55 Minuten mit der ersten Abschlussgelegenheit im Spiel zum Ausgleich verhalf. Die Reaktion der TuS? Sich schütteln und weiter machen. Nach zuvor vergebenen Halbchancen, schickte Umut Sentürk Marc Richter mit einem tollen Pass in die Tiefe, der cool vor Tim Kieren blieb und die Führung wieder herstellte. Drei Minuten später dann der erneute Nackenschlag: Alexander Kirsch erzielte den Ausgleich für die Salmrohrer. Doch es schien, als sei der Ehrgeiz der Schängel jetzt erst recht geweckt: Angetrieben vom Koblenzer Publikum drehten die Blau-Schwarzen in den Schlussminuten so richtig auf. Erst traf Umut Sentürk nach Vorarbeit von Qenaj zum 3:2, dann traf Ardit Maloku nach einem Fehler des Gästekeepers aus einer irrwitzigen Distanz von ca. 70-75 Metern das Tor. Den Schlusspunkt zum 5:2 setzte dann Armend Qenaj mit einer artistischen Einlage nach Vorarbeit von Umut Sentürk in der Schlussminute. Tolle Tore, das Oberwerth am Kochen, packende Emotionen und Spannung bis kurz vor Schluss: Ein guter Tag. Für die Schängel. Und die Zuschauer, die eine Mannschaft anfeuerten, die bis zum Schluss nicht aufgab und sich für die harte Arbeit auf dem Platz endlich mal belohnte. Für die TuS spielten: Djordjevic - Stahl, Szymczak, von der Bracke - Wingender, Asare, Jeon (64. Qenaj), Sentürk - Richter (82. Maloku), Mandt (79. Kurbashyan) - Pistor (71. Knop) Tore: 1:0 Maximilian Düpre (34. / ET) 1:1 Daniel Bartsch (55.) 2:1 Marc Richter (73.) 2:2 Alex Kirsch (76.) 3:2 Umut Sentürk (80.) 4:2 Ardit Maloku (86.) 5:2 Armend Qenaj (90.) Unterstütze das TuS TV und die Digitalisierung der TuS Koblenz unter: www.mcmxi.de TuS Koblenz Homepage: www.tuskoblenz.de TuS Koblenz Facebook: www.facebook.com/tuskoblenz TuS Koblenz Instagram: www.instagram.com/tuskoblenz
Der 1. FC Kaiserslautern hat mit 2:0 gegen den VfL Osnabrück gewonnen. Damit ist der zuvor lange Zeit kriselnde FCK bereits seit drei Spielen ungeschlagen. Das erste Mal seit Dezember 2019 hat der 1. FC Kaiserslautern zwei Spiele nacheinander gewonnen. Beim 2:0-Sieg über den VfL Osnabrück war der FCK über 90 Minuten das bessere Team und ließ den Niedersachsen keine Chance. René Klingenburg erzielte nach einer Willy-Sagnol-Gedächtnis-Flanke von Mike Wunderlich aus dem Halbfeld bereits nach sieben Minuten das 1:0 für die Roten Teufel. Nach einer schönen Eckball-Variante - Kevin Kraus verlängerte die Hereingabe per Kopf vom kurzen auf den langen Pfosten - konnte Philipp Hercher zum Endstand einschieben (25.). Fast hätte Nicolas Sessa noch vor der Pause das 3:0 gemacht. Doch nach einem schönen Solo mit anschließender Hereingabe von Daniel Hanslik jagte er den Ball aus elf Metern übers Tor. In der zweiten Halbzeit konzentrierte sich der FCK auf die Defensive und überließ dem VfL Osnabrück weitgehend das Feld. Aber das Team von Trainer Marco Antwerpen verstand es, die entscheidenden Räume so zuzustellen, dass der VfL so gut wie keine Chancen kreieren konnte. Und die oft eher halbherzig geschlagenen langen Bälle konnte die Dreierkette um Abwehrchef Kevin Kraus ohne große Mühe verteidigen. So blieb es beim ungefährdeten 2:0-Sieg, durch den der FCK mit nun zwölf Punkten auf Platz elf der 3. Liga steht. Für den FCK gab es noch einen weiteren Grund zur Freude: Felix Götze wurde nach seinem Haarriss im Schädel in der 86. Spielminute erstmals wieder eingewechselt - und dafür von den Fans gefeiert. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
SC Freiburg II gegen Viktoria Berlin – Mit den Berlinern reiste der beste Drittliga-Aufsteiger aller Zeiten ins Dreisamstadion. Die Breisgauer zeigten sich davon unbeeindruckt und gewannen mit 2:0. Die erste Chance des Spiels führte zum Tor: SC-Stürmer Noah Weißhaupt wurde im Strafraum gefoult, folgerichtig entschied Schiedsrichter Lukas Benen auf Elfmeter. Nishan Burkart trat an und verwandelte sicher zum 1:0 (3. Minute). Optimaler Start für die Breisgauer. Die Viktoria spielte trotzdem mutig nach vorne. So entwickelte sich in der Anfangsviertelstunde ein flottes Spiel mit der Riesenchance für die Berliner zum Ausgleich: Enes Kücs Schuss strich nur knapp links am Tor vorbei. Fünf Minuten später hatte Freiburg wieder Glück, denn ein Kopfball von Tolcay Cigerci landete wieder nur knapp neben dem Tor. Der Ausgleich für Viktoria wäre verdient gewesen. Der Sport-Club zog sich in die eigene Hälfte zurück und hielt so die 1:0-Führung zur Pause. Die Gäste aus Berlin kamen mit viel Schwung aus der Kabine und drückten die Freiburger in die Defensive. Doch ein Eckball in der 62. Minute stellte den Spielverlauf auf den Kopf: Vincent Vermeij, der erst eine Minute zuvor eingewechselt worden war, erhöhte die Freiburger Führung auf 2:0 (62.). Im Anschluss vergaben Cigerci (70.) und Falcao (76.) jeweils die Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Doch die Freiburger hielten das 2:0. Danach war Schluss. Nach dem 1:0-Auswärtserfolg beim SV Meppen feierte Freiburg den zweiten Sieg in Serie. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
Waldhof Mannheim schießt sich mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Türkgücü wieder ins obere Tabellendrittel der 3. Liga. Matchwinner waren Dominik Martinovic und "Batman". Die Euphorie war riesig, als Dominik Martinovic das Ticket für die U-Bahn löste. Nach einem Eckball von Marc Schnatterer fiel dem Waldhof-Stürmer der Ball vor die Füße, zwei Verteidiger standen noch zwischen ihm und dem Tor. Doch Martinovic tunnelte sowohl Törles Knöll als auch Moritz Römling. Und als der Ball wieder auftauchte, war er auch schon im Netz (68.). Es war das erlösende 1:0 für Waldhof Mannheim, auf das die Kurpfälzer lange hingearbeitet hatten. Doch weder Martinovic (15.) und Schnatterer (23.) noch Adrien Lebeau (34.) und Marcel Seegert (61.) konnten den Ball im Tor von Türkgücü München unterbringen. Nach dem Führungstreffer taten sich für Mannheim plötzlich Räume zum Kontern auf. Einen dieser Konter nutzte Joseph Boyamba nach toller Martinovic-Vorlage zur Entscheidung (74.). Wenig später hätte Martinovic sogar noch erhöhen können. Doch sein Dropkick rauschte Zentimeter über die Latte. Lebeau zielte in der Nachspielzeit etwas genauer: Der 22-Jährige nutzte eine verunglückte Abwehr von Türkgücü-Keeper René Vollath und schob zum 3:0-Endstand ein. Sein erstes Drittliga-Tor feierte der Mittelfeldspieler anschließend mit einer Batman-Maske. Der Sieg katapultierte das Team von Trainer Patrick Glöckner mit nun elf Punkten ins obere Tabellendrittel. Kommende Woche treffen die Mannheimer auf den Derby-Rivalen 1. FC Kaiserslautern. +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport
Albion Vrenezi (77. Minute), Petar Sliskovic (90.) und Philip Türpitz (90.+3) erzielten die drei Treffer der Münchner. Für die Freiburger bedeutete das 0:3 (0:0) die zweite Niederlage in Folge. Die rund 1.000 Fans im Grünwalder Stadion sahen zwei Teams, die bemüht waren, sich durch schnelles Kombinationsspiel Chancen zu kreieren. Die Freiburger begannen zielstrebig, verloren aber nach rund zehn Minuten die Kontrolle über das Spiel. Die erste große Chance nach einer Viertelstunde hatten folglich die Münchner. Nach einem Eckball köpfte Paterson Chato ins linke Eck, Freiburgs Torhüter Noah Atubolu lenkte den Ball an den Pfosten. Kiliann Sildillia konnte schließlich klären. Rund zehn Minuten später hatte Türkgücüs Außenstürmer Sercan Sararer die Führung auf dem Fuß. Nach einem langen Zuspiel überlupfte er den herausprintenden Atubolu, traf dann aber nur den linken Außenpfosten. Freiburg erspielte sich im ersten Durchgang keine große Gelegenheit. Das änderte sich nach Wiederanpfiff. Keine fünf Minuten waren gespielt, da kombinierten sich die Freiburger durch Münchens Defensive. Emilio Kehrer schickte Yannick Engelhardt, der auf der rechten Seite des Sechzehners frei zum Schuss kam. René Vollath im Tor der Münchner konnte aber parieren. Die Freiburger zeigten sich gefährlicher, dominierten die Partie fortan. Nach einer guten Stunde erkämpfte sich Mittelfeldspieler Robert Wagner den Ball, spielte Kehrer an, der einen Haken schlug und dann knapp am linken Pfosten vorbeischoss. Kurz darauf gelang den Münchnern die Führung. Sararer hatte Türpitz freigespielt, der mit einer Hereingabe Vrenezi fand. Aus dem Rückraum des Strafraums schob dieser den Ball ins rechte obere Eck. In der 90. Minute erhöhte Petar Sliskovic auf 2:0, als er am kurzen Pfosten auftauchte. Türpitz umkurvte in der Nachspielzeit Freiburgs Torhüter Atubolu und erzielte den 3:0-Endstand (90.+4). +++ 3. Liga +++ Fußball pur. Wie schlagen sich der 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg II und der SV Waldhof Mannheim in der 3. Liga? Hier zeigen wir regelmäßig Spielberichte unserer Drittligisten aus dem Südwesten. Mehr von SWR Sport gibt es hier: SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport