Sparkasse Schwaz Handball Tirol hat am Mittwoch das letzte Spiel des Jahres 2021 für sich entschieden: Am 15. Spieltag des HLA MEISTERLIGA Grunddurchgangs gewannen die Adler im K19-Livespiel zuhause gegen den SC kelag Ferlach mit 35:28 (18:14).
Spannendes Spiel in Schwaz: Nachdem die Bregenzer in der letzten Saison im Viertelfinale gegen die Sparkasse Schwaz Handball Tirol denkbar knapp ausgeschieden waren, wollten sie sich in der 11. Runde der HLA MEISTERLIGA in Schwaz revanchieren. Dies gelang mit dem 29:29 Remis zwar nicht ganz, aber den Fans, die dank der TV-Übertragung von K19 live dabei sein konnten, wurde ein überaus spannendes Match geboten, bei dem die Führung mehrfach wechselte. Das letzte Spiel der Hinrunde begann mit einem schnellen Tor der Bregenzer, doch nach einer 2-Minuten Strafe gegen Klopcic Sekunden später gelang den Tirolern der sofortige Ausgleich. In der 8. Minute setzte sich der Tiroler Tormann Kishou gekonnt in Szene und so ging die Heimmannschaft erstmals mit 4:3 in Führung. Eine erneute Parade von Kishou konnte Sparkasse Schwaz Handball Tirol trotz eines 7-Meters nicht zum plus 2 ausnutzen, da Häusle diesen bravourös abwehrte und Klopcic im Gegenstoß in Unterzahl das 6:6 warf. Beim Stand von 7:6 für Bregenz musste Kotar für 2 Minuten das Spielfeld verlassen, den Tirolern gelang das 7:7 und wenig später die erneute Führung, die jedoch nicht lange hielt, da Klopcic eine sehenswerte Parade Häusles zum 8:8 nutzte. In den nächsten Minuten ging es in hohem Tempo hin und her, bis den Bregenzern eine Minute vor Ende der 1. Halbzeit im Angriff ein technischer Fehler unterlief und die Tiroler dadurch mit einer 15:14 Führung in die Pause gehen konnten. Die ersten Minuten der 2. Halbzeit gestalteten sich ähnlich wie die letzten Minuten der ersten, temporeich und ausgeglichen mit starken Torhütern auf beiden Seiten. Beim Stand von 18:18 erhielt der Schwazer Dario Lochner eine 2 Minuten Strafe, die Klopcic dazu nutzte, seine Mannschaft wieder in Führung zu bringen. Dank der 5. Parade Häusles in der 2. Hälfte gelang den Bregenzern das 20:18, allerdings nutzten die Tiroler zwei 2-Minuten-Strafen hintereinander gegen die Bregenzer aus, um zuerst den Ausgleich und wenig später das 21:20 zu erzielen. Nur Sekunden später stand es dann 22:21 für Bregenz, das Spiel blieb weiterhin hochspannend. Nachdem Kishou einen 7-Meter abwehrte, wechselte die Führung wieder zu den Tirolern, welche diese vier Minuten vor Spielende auf 26:24 ausbauten. Doch die Bregenzer konnten sich auf Häusle verlassen, der wie in der gesamten Partie auch in den letzten Minuten sensationell hielt und so den Gästen in der 26. Minute den erneuten Ausgleich ermöglichte. 50 Sekunden vor Schluss nahm der Tiroler Trainer beim Stand von 28:28 eine Auszeit, 12 Sekunden vor Spielende gelang den Schwazer das 29:28. Zwei Sekunden vor Schluss sah der Tiroler Huber wegen eines harten Fouls an Vinogradov die rote Karte, Bregenz bekam einen 7-Meter, den Vinogradov zum 29:29 Endstand ausnutzte. Bregenz Handball Co-Trainer Stefan Klement: „Am Anfang taten wir uns etwas schwer, um ins Spiel zu kommen, wir hatten in der Abwehr, speziell im Kreis ein paar Probleme und spielten vorne nicht so flüssig wie in den vergangenen Partien. Dank Ralf Patrick Häusle konnten wir aber im Spiel bleiben. In der 2. Halbzeit kamen wir gut ins Spiel, konnten das minus 1 auf plus 2 drehen, wankten dann aber wieder etwas. Nach dem 2-Tore-Rückstand ein paar Minuten vor Schluss haben wir uns dann wieder toll zurückgekämpft und haben super Moral gezeigt. Es war über 60 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe, es gab lediglich 2-Tore-Führungen auf der einen und der anderen Seite. Insgesamt ein kampfbetontes und hartes Match von beiden Mannschaften mit einem schlussendlich gerechtem Unentschieden, das für uns mit dem 7-Meter nur zwei Sekunden vor Schluss vielleicht etwas glücklich, aber auf jeden Fall verdient ist. Ralf-Patrick Häusle, Bregenz Handball: «Wir haben die ersten Minuten in der Deckung etwas verschlafen, dadurch bekamen wir auch in der Verteidigung ein paar Schwierigkeiten, im Angriff waren wir jedoch gut im Spiel. Wir nahmen uns dann für die 2. Halbzeit vor, über Kampfgeist und unseren Teamspirit besser ins Spiel zu kommen, dies ist uns dann auch gut gelungen und waren mit zwei Toren vorne. Schwaz liess aber nicht locker, gingen ihrerseits wieder in Führung. Wir haben bis zu Letzt gekämpft und an uns geglaubt, die Mannschaftsleistung war top und wir freuen uns auf jetzt im Cup auf Atzgersdorf, wo wir alles daran setzen werden, in die nächste Runde einzuziehen.» Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. Bregenz Handball 29:29 (15:14) Sa., 20. November 2021, 18:00 Uhr Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Sebastian Spendier (8), Gerald Zeiner (6), Petar Medic (4), Michael Miskovec (4), Clemens Wilfling (3), Dario Lochner (2), Balthasar Huber (2) Werfer Bregenz Handball: Mikhail Vinogradov (11), Luka Vukicevic (8), Marko Coric (3), Marian Klopcic (3), Florian Mohr (1), Alexander Wassel (1), Cluadio Svecak (1), Marijan Rojnica (1) Highlights auf K19
Heute Samstag steigt in der Osthalle ein absolutes Topmatch für Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Am 11. Spieltag des HLA MEISTERLIGA Grunddurchgangs geht es gegen den derzeitigen Leader Bregenz Handball, 18.00 Uhr, LIVE AUF K19 – allerdings ohne Publikum. Auch wenn der bundesweite Lockdown erst am Montag in Kraft tritt, ist man sich bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol seiner Verantwortung bewusst und reagiert auf die derzeitige Situation – dementsprechend wird das Heimspiel ohne Zuschauer stattfinden. Der Kracher gegen Tabellenführer Bregenz Handball geht damit zwar leider ohne Fans, aber nicht komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Bühne: K19 wird die Partie aus der Osthalle ab 17.45 Uhr live übertragen (Stream auf www.k19.at). Bregenz kommt als Favorit nach Tirol, der Rekordmeister führt aktuell den Grunddurchgang der HLA MEISTERLIGA an, holte aus zehn Spielen acht Siege und ein Remis (im Derby gegen Hard). Die einzige Niederlage gab es bei Ex-aequo-Tabellenführer HC FIVERS WAT Margareten. Sparkasse Schwaz Handball Tirol auf Rang fünf weist im Moment vier Punkte Rückstand auf die Vorarlberger auf, könnte den Abstand mit einem Sieg auf zwei Zähler verringern. An das bislang letzte Aufeinandertreffen haben die Adler noch gute Erinnerungen, in der Vorsaison setzten sie sich in einer spannenden Viertelfinalserie knapp durch. „Bregenz ist in dieser Saison vielleicht der Titelkandidat Nummer eins und diesmal absolut in der Lage, die erste Meisterschaft seit 2010 zu holen. Gegenüber der vergangenen Saison hat sich das Gesicht dieser Mannschaft schon deutlich verändert, sie haben sich punktuell sehr gut verstärkt; etwa mit dem Russen Mikhail Vinogradov im linken Rückraum, der auf Platz drei in der Torschützenliste liegt“, so HT-Trainer Frank Bergemann. „Im Grunde ist Bregenz jetzt auf allen Positionen doppelt besetzt, kann aus dem Vollen schöpfen. Aber wir werden voll dagegenhalten, wollen unbedingt punkten, brauchen wie zuletzt vor allem eine starke Defensivleistung. Schade ist natürlich, dass wir auf unsere Fans verzichten müssen.“ Verzichten müssen die Adler auch auf die Langzeitverletzten Richard Wöss, Emanuel Petrusic und Felix Kristen sowie auf Thomas Wörgötter. Abwehr und kühler Kopf gefragt Nach dem klaren Erfolg in der 10. Runde der HLA MEISTERLIGA gegen HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach, steht mit dem Spiel gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol ein echter Kracher auf dem Programm, nicht zuletzt, weil die Bregenzer in der letzten Saison im Viertelfinale gegen die Tiroler denkbar knapp ausgeschieden sind. Trainer Markus Burger: „Mit Schwaz treffen wir auswärts auf den nächsten schweren Brocken in der Meisterschaft. Eine ausgeglichene Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Für uns ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Entwicklung! Wir brauchen eine sehr gute Abwehr und einen kühlen Kopf, um in Schwaz zu bestehen.“ Alexander Wassel: „Ein Auswärtsspiel in Schwaz ist immer eine schwierige Aufgabe, denn es wartet ein unangenehmer und abgeklärter Gegner auf uns, welcher vor eigenem Publikum alles reinhauen wird. In der Vergangenheit waren die Partien gegen Schwaz oft sehr eng und bis zur letzten Sekunde umkämpft - wir müssen also von Anfang an voll bei der Sache sein und uns bis zur Schlusssirene an unseren Plan halten. Eine kompakt agierende Defensive und ein zielstrebiger Angriff sind ein Muss, um in Schwaz zwei Punkte zu holen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das in unserer aktuellen Form gelingen wird.“
Im Heimspiel der 9. Runde des HLA MEISTERLIGA Grunddurchgangs sicherte Sparkasse Schwaz Handball Tirol Rang fünf ab: Die Adler besiegten die HSG Holding Graz mit 29:26 (15:13) – danach konnten die Feierlichkeiten zu 75 Jahre Handball in Schwaz beginnen. Alles war angerichtet für ein großes Fest in der Schwazer Osthalle – anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums lud der Verein bei freiem Eintritt zur nostalgischen Feierlichkeit, viele Weggefährten aus den vergangenen Jahrzehnten waren gekommen. Passend dazu gab es einen verdienten 29:26-Heimerfolg für Sparkasse Schwaz Handball Tirol gegen die HSG Holding Graz, die man nun um vier Punkte distanzieren konnte. Weiter geht es für die Adler erst am 12. November mit der Auswärtspartie bei Vöslau. Graz sorgte durch Rok Skol zwar für das erste Tor der Begegnung, Gerald Zeiner und Alexander Wanitschek antworteten aber mit dem 2:1. Nach dem 2:2 stellte Handball Tirol auf 5:2, die Gastgeber waren nun tonangebend. Petar Medic erzielte in der 19. Minute das 8:4, Clemens Wilfling nach 21 Minuten das 10:5. Gerald Zeiner machte das 12:7 (24.), an sich hatten die Adler alles unter Kontrolle. Doch sie leisteten sich eine kurze Schwächephase gegen Ende der ersten Halbzeit, die Graz nutzen konnte. Nemanja Belos verkürze auf 13:14, in letzter Sekunde traf Sparkasse Schwaz Handball Tirol noch zum 15:13-Pausenstand. In die zweite Hälfte starteten die Tiroler dann wieder sehr konzentriert – Sebastian Spendier traf nach 34 Minuten zum 18:14, Emanuel Petrusic nach 42 Minuten zum 22:17. Die gut stehende Schwazer Deckung und der überragende Aliaksei Kishou eroberten etliche Bälle, die Grazer verzweifelten mehrfach bei ihren Angriffsbemühungen. Und vorne hatten insbesondere Petar Medic (10 Tore) und Gerald Zeiner (9) ihr Visier gut eingestellt, das HT-Kollektiv war jetzt jederzeit Herr der Lage. Zehn Minuten vor Schluss stand es 27:19. Erst am Ende konnte die HSG Graz das Ergebnis noch etwas verbessern. Frank Bergemann, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Das war ein guter Auftritt von uns, bis auf eine kleine Phase am Ende der ersten Halbzeit waren wir sehr konzentriert, sehr fokussiert. Wir haben eine gute Deckung gestellt, Aliaksei Kishou war in Topform. Und vorne haben wir sehr kontrolliert gespielt, den Ball gut laufen lassen. Angeführt von Petar Medic und Gerald Zeiner haben wir das im Angriff wirklich gut gelöst. Wir konnten auch viel rotieren.“ Rene Kramer, Trainer HSG Holding Graz: „Wir haben eigentlich ganz gut gespielt, gut mitgehalten. Aber wir sind immer wieder an Aliaksei Kishou verzweifelt, er war heute einfach ganz stark. Die Chancen hatten wir, aber die musst du dann halt auch verwerten, wenn du hier etwas holen willst. Mit unserem Auftritt können wir aber schon zufrieden sein.“ 9. Spieltag HLA MEISTERLIGA Grunddurchgang Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. HSG Holding Graz 29:26 (15:13) Sa., 30. Oktober 2021, 18:00 Uhr Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Petar Medic (10), Gerald Zeiner (9), Alexander Wanitschek (4), Emanuel Petrusic (2), Sebastian Spendier (2), Clemens Wilfling (1), Balthasar Huber (1) Werfer HSG Holding Graz: Nemanja Belos (6), Rok Skol (5), Jurij Jensterle (4), Paul Offner (4), Christian Hallmann (3), Thomas Scherr (2), Florian Schimmel (1), Ramon Raschid (1)
Zum Nachschauen: Vierter Saisonerfolg im siebten Saisonspiel für Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Am Mittwochabend feierten die Adler im HLA MEISTERLIGA Grunddurchgang, live auf K19, einen 31:22-Heimsieg gegen Neuling BT Füchse Auto Pichler.
Schwaz VS Kufstein ,Austria Regionalliga Tirol - Football 31 Oct.2020 @10:30 AM ET ⬆️⬆️Watch Live Go to with First Chat⬆️⬆️