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Sie schummelte sich in die Olympischen Spiele…

Diese Skifahrerin nahm 2018 an den Olympischen Spielen teil – und war einfach schockierend schlecht. Sie machte so gut wie keine Tricks und fuhr eher gemütlich den Hang hinunter, fast so, als wäre sie nur eine Anfängerin. Und genau das war sie tatsächlich: eine ganz normale Amateurin. Elizabeth Sweeney war keine Profi-Skifahrerin – aber sie hatte einen verrückten Trick gefunden, um sich trotzdem für Olympia zu qualifizieren. Normalerweise müssen alle Skifahrer bei internationalen Wettbewerben zeigen, dass sie richtig gut sind, bevor sie überhaupt zu den Olympischen Spielen dürfen. Aber Elizabeth merkte irgendwann: Man muss gar nicht gut sein – man muss nur die Regeln genau kennen. Um sich zu qualifizieren, musste sie einfach nur einmal unter die Top 30 kommen und insgesamt mindestens 50 Punkte sammeln. Also fing sie an, weltweit an möglichst vielen Wettkämpfen teilzunehmen. Dabei machte sie immer nur die leichtesten Übungen – aber sie führte sie perfekt aus. Und weil viele der besseren Fahrerinnen bei schwierigen Tricks stürzten, landete Elizabeth oft trotzdem weiter oben in der Rangliste. Außerdem meldete sie sich gezielt bei Wettbewerben an, bei denen weniger als 30 Frauen dabei waren – so war sie automatisch unter den Top 30, selbst wenn sie fast nichts machte. Nach ein paar Jahren hatte sie tatsächlich genug Punkte – und qualifizierte sich für die Olympischen Winterspiele 2018. Zu dem Zeitpunkt war sie sogar auf Platz 34 der Weltrangliste. Obwohl Elizabeth aus den USA stammt, startete sie für Ungarn, das Heimatland ihrer Großeltern. Bei den Spielen landete sie schließlich auf dem letzten Platz – mit einer Punktzahl von 31,4. Eine der niedrigsten Wertungen aller Zeiten.