Die formstarken Zürcher und die aus der Quarantäne zurückkommenden St. Galler unterhalten die Zuschauer von der ersten Minute an. Beide Teams haben einen guten Zug aufs gegnerische Tor und die Zweikämpfe werden sehr hart geführt. So geht es auch nur 4. Minuten bis zur ersten Karte und 8. Minuten bis das erste Tor fällt. Youan trifft zum ersten Mal im Dress der Espen. Nach diesem Tor sind die Gäste eher stärker, auf beiden Seiten gibt es aber weiterhin einige Chancen zu sehen. 20 Minuten nach der Führung von St. Gallen, gleicht Tosin dann aber für die Zürcher aus. Danach schrammt Traore knapp am Eigentor und Zürich damit an der Führung vorbei, der Ball klatscht an den Pfosten. Nachdem Kamberi zuvor zweimal vergibt, macht es Youan besser als sein Sturmpartner und schnürt den Doppelpack. Auch nach diesem Treffer haben beide nochmals gute Chancen, unter anderem verpasst Youan mit einem Lattenschuss den Hattrick denkbar knapp, es bleibt nach 45 Minuten dennoch beim 1:2. Auch nach dem Pausentee ist dieses Spiel sehr unterhaltsam, wobei sich es sich etwas mehr in der Spielfeldmitte abspielt. Trotzdem kommen beide Teams weiterhin zu guten Chancen und vielen Abschlüssen, eine Grosschance lässt Kamberi liegen weil er zu lange zögert. Aber auch die harten Zweikämpfe nehmen nochmal zu und so hat Schiedsrichter Dudic alle Hände voll zu tun. Er verteilt einige Karten, auch wegen reklamierens, liegt dabei aber nicht immer richtig. Ausserdem gibt es gleich drei potentielle Penaltyszenen im Strafraum der Gäste, Tosin und Ceesay heben dabei aber jeweils etwas gar früh ab. In der Schlussphase nimmt Zürich dann das Spieldiktat in die Hand und drückt nochmal vehement auf den Ausgleich. Immer wieder ist dabei der junge Joker Gnonto gefährlich, kommt aber nicht zum Erfolg. Ausserdem wird ein Schuss von Kololli auf der Linie geblockt und zwei Tore wegen Abseits aberkannt. St. Gallen hat in der Schlussphase also nur noch vereinzelte Konter und fährt schlussendlich einen glücklichen 1:2 Auswärtserfolg ein.