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Das torreichste Spiel am Sonntagnachmittag fand in Lugano statt. Fabio Celestini konnte im siebten Versuch endlich einmal einen Sieg gegen die Südtessiner feiern. Dabei kann es sich bei Varol Tasar bedanken. Den Flügelspieler wechselte der Coach der Zentralschweizer zu Beginn der zweiten Halbzeit ein und der dankte es ihm mit zwei Joker-Toren. Vor allem der Ausgleich zum 2:2 war äusserst sehenswert.
Die Geschichte des Spiels schrieb kein menschliches Wesen. Es war Ancillo Canepas Hündin "Chilla". Sie rannte in der ersten Halbzeit aufs Feld und unterbrach kurzzeitig den Spielbetrieb. Fussball wurde auch noch gespielt und da gingen die Gäste in Führung. Sie hatten gar die grosse Möglichkeit auf das 2:0, doch Grgic scheiterte vom Punkt an Brecher. Noch vor der Pause glich Kramer zum Endstand von 1:1 aus.
Der BSC Young Boys kann sich in der Tabelle bis auf 18 Punkte vom ersten Verfolger, dem FC Basel, absetzen. Beim Spiel gegen den Servette FC macht die Seoane-Elf einen soliden Eindruck und kann schon früh den ersten Treffer erzielen. So gerät der amtierende Schweizermeister kaum einmal in Schwierigkeiten und wenn doch, dann steht da noch ein starker David von Ballmoos zwischen den Pfosten.
Celestini gibt vor dem Match bekannt, heute wollen die Luzerner kein Gegentor kassieren. Nicht nur das haben sie sehr gut umgesetzt, sie haben auch ganze vier Tore erzielt. Dafür starteten sie stark in die Partie, die Kräfteverhältnisse waren klar. Luzern erarbeitet sich über die gesamte Spielzeit viel Ballbesitz und Vaduz steht stabil und kontert gegebenenfalls. Am Anfang klappt dies für beide Teams gut und Vaduz wird über Standards immer wieder gefährlich. Luzern übt aber sehr viel Druck aus und fürchtet sich nicht davor, in Konter zu laufen. Für die gute Teammoral werden sie mit zwei frühen Toren belohnt und über die gesamte Spielzeit hatte man nie wirklich das Gefühl, als würden sie diesen Vorsprung nochmals hergeben. In Folge dessen, musst Vaduz umplanen und selber auf mehr offensive setzen. Dies führte dazu, dass Luzern noch mehr Platz hatte. Obwohl ab und zu die Abwehr wackelig stand und Vaduz sich die eine oder andere Chance erarbeitet hatte, konnten die Luzerner immer abwehren und die weisse Weste waren. Irgendwann machte sich Frust breit und der FCL konnte noch zwei weitere Male einnetzen. Der Sieg ist absolut verdient und Luzern hat fürs Erste klargemacht, wie die Kräfteverhältnisse im Abstiegskampf stehen. In zehn Tagen kommt es zur Revanche in Vaduz, die heutige Gäste haben bis dann einige Hausaufgaben zu machen.
Es ist eine sehr umkämpfte Partie im Letzigrund im Klassiker zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich mit wenigen Torchancen. Wenn es gefährlich wird, dann nur nach Fehlern des Gegners. So erobert Assan Ceesay den Ball in der 26. Minute in der gegnerischen Platzhälfte und läuft dort allen Gegenspielern davon. Im Strafraum kann ihn Eray Cömert nur noch mit einem Foulspiel stoppen. Antonio Marchesano läuft vom Punkt an und zirkelt den Ball souverän in den rechten Winkel. Wenige Minuten später erzielt Edon Zhegrova nach einem Zürcher Fehlzuspiel vor dem eigenen Sechzehner den vermeintlichen Ausgleich, wird allerdings vom VAR aus dem Abseits zurückgepfiffen. Im zweiten Durchgang erhöht der FC Basel den Druck auf den Strafraum der Hausherren, doch die Zürcher Defensive steht am heutigen Nachmittag im Vergleich zu den letzten Spielen erstaunlich sicher. Der FC Basel kann aus dem Spiel heraus nichts kreieren und wird höchstens durch Standardsituationen gefährlich. Der FCZ taucht mit schnellen Gegenangriffen immer wieder gefährlich vor dem Kasten von Heinz Lindner auf. In der Nachspielzeit entscheidet Blaz Kramer das Spiel trotz einer Abseits-Position mit dem zweiten Zürcher Treffer.
Der FC Luzern und der FC Lugano trennen sich am 15. Spieltag der Raiffeisen Super League mit einem 1:1-Unentschieden. Der FC Lugano geht im Luzerner Schneegestöber in Führung, doch die Gastgeber können die Partie zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgleichen – und dabei bleibt. Du hast die Partie verpasst?
Der Servette FC und der FC St. Gallen trennen sich am 15. Spieltag der Raiffeisen Super League mit einem 2:2-Unentschieden. Die Gäste aus der Ostschweiz gehen zwar zweimal in Führung, müssen aber jeweils den Ausgleich durch die Servettiens hinnehmen. Am Ende resultiert deswegen ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden.
Die Berner Young Boys feiern am 16. Spieltag der Raiffeisen Super League einen 1:0-Heimsieg gegen den FC Lausanne-Sport. Der Meister aus Bern geht früh in Führung und bringt danach den Mini-Vorsprung mehr oder weniger sicher über die Zeit. Für das Team von Gerardo Seoane ist es bereits der vierte Sieg in Serie, während die Aufsteiger aus Lausanne langsam, aber sicher im Abstiegskampf stecken.