STARKE VEU MUSS SICH ASIAGO GESCHLAGEN GEBEN Das zweite Heimspiel der BEMER VEU Feldkirch gegen Titelaspirant Asiago endete mit einer knappen 1:3 Niederlage. Die Feldkircher agierten auf Augenhöhe mit den Italienern, waren im Abschluss aber glücklos. Im ersten Abschnitt zeigten beide Teams schnelles und schnörkelloses Eishockey. Bereits nach 40 Sekunden jubelten die VEU Cracks über den vermeintlichen Führungstreffer, der aber nicht gegeben wurde. Beide Mannschaften fanden in weiterer Folge Tormöglichkeiten vor und wechselten sich in den Druckphasen ab. In der vierten Spielminute wurde Parini nach einem VEU Angriff beim schnellen Gegenstoß zu wenig attackiert und konnte das Hartgummi in Caffis Kasten unterbringen. In den letzten zwei Minuten hatten die Feldkirch dicke Ausgleichschancen. Einmal hatte der Stark haltende Schlussmann Vallini das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als die Scheibe kurz vor der Torlinie halt machte. So stand es weiterhin 1:0 für die Gäste, als die Pausensirene das erste Mal ertönte. Im zweiten Drittel hatte Asiago mehr Scheibenbesitz und über weite Strecken auch mehr vom Spiel. Dennoch hielten die Montfortstädter weiter gut mit und hatten durchaus auch Möglichkeiten auf den Ausgleich. Es waren aber wieder die Italiener die vollstreckten. Michele Marchetti traf in der 35 Spielminute zur 2:0 Führung für den Vizemeister. Mit dem zwei Tore Manko startete die Heimmannschaft in den letzten Abschnitt. Nochmals gaben die Feldkircher alles und ließen nichts unversucht um die drohende Niederlage abzuwenden. Es dauerte aber bis zur 57 Spielminute, ehe endlich auch die Feldkircher jubeln konnten. Und diesmal zählte der Treffer von Antons Trastasenkovs zum 1:2. Die Heimmannschaft legte sich nach diesem Treffer voll ins Zeug und brachte Asiago ins Wanken, aber nicht zu Fall. Auch mit dem letzten Risiko ging nichts mehr. Im Gegenteil, ganze vier Sekunden vor dem Ende vollstreckte Saltiniri zum 1:3 ins leere VEU Gehäuse. Bereits am Dienstag kommt der nächste große Brocken in die Vorarlberghalle. Die Rittner Buam gastieren In Feldkirch. BEMER VEU Feldkirch – Migross Supermercati Asiago Hockey 1:3 (0:1,0:1,1:1) Feldkirch, Vorarlberghalle , 900 Zuschauer, Freitag 24.09.2021 Torfolge: 0:1 Parini (4), 0:2 Marchetti M. (35), 1:2 Trastasenkovs (57), 1:3 Salinitri (60 EN)
BEMER VEU Feldkirch – Steel Wings Linz 5:3 (1:0,2:2,2:1) Feldkirch, Vorarlberghalle, 843 Zuschauer Torfolge: 1:0 Trastasenkovs (5.), 1:1 Kragl (22.), 1:2 Wilding (25.), 2:2 Lebeda (28. PP1), 3:2 Stanley (29.), 4:2 Birnstill (57. PS), 4:3 Stuart (58. PP1), 5:3 Stanley (60. EN)
BEMER VEU Feldkirch – Vienna Capitals Silver 6:1 (2:1, 1:0,2:0) Feldkirch, Vorarlberghalle ,500 Zuschauer, Samstag 29.01.2021 Torfolge: 0:1 Fichtinger (12), 1:1 Sticha (14 PP1), 2:1 Revesz (15), 3:1 Lebeda (19), 4:1 Bolterle (40), 5:1 Kaider (51), 6:1 Lebeda (58 SH EN)
BEMER VEU Feldkirch – EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel 4:2 (0:0,2:0, 2:2) Feldkirch, Vorarlberghalle ,500 Zuschauer, Sonntag 26.12.2021 Torfolge: 1:0 Stanley (21), 2:0 Sticha (39), 2:1 Purins (41 PP1), 3:1 Bolterle (46 PP1), 3:2 Kittinger (47 PP1), 4:2 Stanley (60 EN)
BEMER VEU Feldkirch – Vienna Capitals Silver 5:2 (0:0,2:0,3:2) Feldkirch, Vorarlberghalle , Samstag 11.09.2021 00:00 - Highlights 01:12 - 1:0 Birnstill (24.) 01:31 - 2:0 Bolterle (27. / PP1) 02:11 - 2:1 Pallierer (41.) 02:28 - 2:2 Widhalm (45.) 02:37 - 3:2 Rosenberger (48.) 02:56 - 4:2 Stanley (54. / SH1) 03:43 - 5:2 Gehringer (58) 03:58 - Interview C. Draschkowitz (VCS) 04:47 - Interview M. Lampert (VEU) 05:17 - Interview A. Rosenberger (VEU)
Der EHC startete mit weniger als 24h Pausenzeit mit sehr viel Speed ins erste Drittel des Ländlederbys. Von Müdigkeit war bei den Stickern nichts zu sehen. Nach einer Minute zog Chris D’Alvise alleine auf Caffi, doch der Italiener im VEU Kasten blieb Sieger. Eine weitere Minute später prüfte Lucas Haberl den VEU Keeper, aber auch er scheiterte. Dann brachten sich die Feldkircher mit sehr aggressivem Forececking immer besser ins Spiel. Früh störten die VEU Cracks den Gegner im Spielaufbau und ließen den EHC Offensivexpress nichtmehr ins Rollen kommen. In der vierten Spielminute wurde Stanley hinter dem EHC Tor mit einem Foul gestoppt. Es folgte das erste Powerplay der Partie. In diesem konnten sich die Lustenauer zunächst immer wieder befreien. Wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe, als die VEU nochmals anlief, fiel dann auch der Führungstreffer für die Montfortstädter. Nach Pass von Smail Samardzic prallte die Hartgummischeibe vom heranstürmenden Austin Kofler ins Netz. In weiterer Folge blieben die Feldkircher mit energischem Forechecking hartnäckig und mit schnellem Umschaltspiel versuchte man zum Erfolg zu kommen. In der 14 Spielminute traf Trastasenkovs nur die Torumrandung, davor hatte D’Alvise erneut Caffi geprüft. Zwei Minuten später entwischte Gehringer der EHC Defensive und erzielte das 2:0. Auch dieser Treffer verlief etwas kurios, weil der EHC Keeper an der Scheibe dran war, diese aber dennoch im hohen Bogen im Tor landete. Danach waren die Feldkircher dem dritten Treffer näher als die Lustenauer dem Anschluss. Es passierte aber nichts mehr und so stand es mit der ersten Pausensirene 2:0 für die Heimmannschaft. Im Mitteldrittel lieferten sich die Ländlekontrahenten zunächst einen offenen Schlagabtausch, ehe sich die VEU mit unnötigen Strafen selbst das Leben schwer machte. Das beste Powerplay der Liga forderte die VEU Defensive immens. Mit aufopferndem Penaltykilling und einem starken Caffi überstand man die zwei nummerische Ungelegenheiten schadlos. Dennoch wurde der EHC immer stärker und kam auch zum Anschlusstreffer. Brian Connelly hatte von der Blauen Linie abgedrückt und Alessandro Togni die Scheibe unhaltbar abgefälscht. Kurz vor Drittelende fanden sich die Feldkircher erneut in einer Unterzahl wieder. Die Pausensirene unterbrach das EHC Powerplay. So ging es mit der knappen 2:1 Führung zum zweiten Mal in die Kabinen. Die letzten zwanzig Minuten starteten mit dem restlichen Powerplay der Gäste. Auch dieses überstanden die Feldkircher schadlos um bald darauf aber wieder in Unterzahl antreten zu müssen. Aufopfernd kämpften die VEU Cracks verbissen weiter und kamen auch über die vierte Unterzahl in Folge. Bei Fünf gegen Fünf am Eis waren die Mannschaften weiter ebenbürtig. In der 50 Spielminute war es dann EHC Topscorer Chris D’Alvise der bei seinen vierten oder fünften Schussversuch in der Partie den VEU Hexer überwinden konnte. Aber auch er brauchte ein wenig Glück dazu, denn die Scheibe war von der Stange via Caffis Rücken ins Netz gegangen. Nun stand es 2:2 Unentschieden und das Spiel somit auf des Messers Schneide. Wenige Sekunden später war der EHC wieder in Überzahl und Flanagan schickte wieder sein Spezialteam aufs Eis. Nach wenigen Sekunden war die Scheibe im Tor, aber im Tor des EHC. Nach dem Bully vor Caffi gelang den Feldkircher die Befreiung. Revesz beförderte die Scheibe ins EHC Drittel und war auch der erste der wieder dran war. Die Nummer 17 der VEU beförderte, bedrängt von zwei Gegenspielern in Richtung Bullypunkt. Dort übernahm sie der heraneilende VEU Kapitän Dylan Stanley, ließ den herauskommenden Reihs austeigen und versenkte das Hartgummi zur 3:2 Führung. Der EHC setzte sich wieder fest in Überzahl und machte weiter Druck, schwächte sich dann aber durch ein eigenes Offensivfoul selbst. Die folgende einminütige Überzahl der VEU brachte nur Entlastungsangriffe, das letzte wollte man nicht riskieren. Trotzdem handelte man sich knapp 6 Minuten vor dem Ende erneute eine Strafe ein und gab dem EHC so abermals die Chance alles nach Vorne zu werfen. Aber wieder retteten sich die Montfortstädter sich in nummerischer Unterlegenheit über die Zeit und hatten kurz nach der abgelaufenen Strafe im Break zweimal die Möglichkeit einen Treffer nachzulegen. Eine Minute vor Spielende nahm Flanagan den Torhüter vom Eis und riskierte alles. 44 Sekunden vor dem Ende schoss Steven Birnstill die Scheibe über die gesamte Eisfläche an die Stange des EHC Gehäuses. Nochmals ließ der EHC die Scheibe laufen im Angriffsdrittel um eine Lücke im Sperrriegel der Feldkircher zu finden. Doch die VEU Cracks ließen sich diesen Sieg nichtmehr nehmen und jubelten über den zweiten Derbysieg innerhalb von zwei Tagen. Am Donnerstag die Tiger und nun die Löwen, die Großwildjagd brachte der VEU Fünf wichtige Punkte. BEMER VEU Feldkirch – EHC Lustenau 3:2 (2:0, 0:1, 1:1) Feldkirch, Vorarlberghalle Torfolge: 1:0 Kofler (6 PP1) , 2:0 Gehringer (16), 2:1 Togni (38), 2:2 D’Alvise (50), 3:2 Stanley (52 SH1)
BEMER VEU Feldkirch – HDD SIJ Acroni Jesenice 1:3 (1:1,0:0, 0:2) Feldkirch, Vorarlberghalle , Freitag 05.11.2021 00:00 - Highlights 00:30 - 0:1 Pance (5.) 00:51 - 1:1 Revesz (10.) 01:58 - 1:2 Rajsar (42.) 02:35 - 1:3 Pance (60. EN) Die zweite Partie gegen die Slowenen ging so wie das Hinspiel in Jesenice knapp verloren. Doch diesmal schnappten sich die Slowenen die vollen Punkte. In Jesenice hatten sich die VEU Cracks erst in der Overtime geschlagen geben müssen. Auch diesmal agierten die Feldkircher mehr als nur auf Augenhöhe mit den Steelers. Das letzte Quäntchen Glück im Abschluss fehlte den Feldkirchern aber erneut, wie schon so oft in den vergangenen Spielen. Nach einer anfänglichen Druckphase der Gäste kamen auch die Feldkircher immer besser ins Spiel. Eine Überzahl konnten die Hausherren dann leider nicht nutzen, im Gegenteil, ein Befreiungsschlag der Slowenen leitete einen Konter ein der in einer 2:1 Situation endete. In dieser Aktion gelang Eric Pance im Doppelpass mit Svetina die Führung per Shorthander. In der zehnten Spielminute dann ein genialer Pass von Ivan Korecky auf Marcell Revesz, der eine Unaufmerksamkeit der Gästedefensive ausnützen konnte und alleine aufs Tor zog. Die Nummer 17 der VEU schob die Scheibe trocken zum Ausgleich ein. Mit diesem Spielstand ging es dann in die erste Pause. Im Mitteldrittel war die VEU die bessere Mannschaft, vergab aber zu viele sehr gute Chancen, was sich schlussendlich wieder rächen sollte. Auch wenigen Sekunden im Schlussdrittel verhinderte nur Metall den Führungstreffer von Revesz. Eine weitere gute Chance, kurz danach wurde ebenfalls vergeben. Den blitzschnellen Konter der daraus resultierte, nutzten die Gäste eiskalt zur 2:1 Führung. Die VEU Cracks kämpften beherzt weiter und lieferten den Gästen einen Kampf auf Biegen und Brechen. Beide Torhüter zeichneten sich in dieser Phase mit starken Paraden aus. Als die VEU alles auf eine Karte setzten musste, machte Pance mit seinem Empty Net Goal alles klar. Eine äußerst bittere Niederlage für wirklich aufopfernd kämpfende Feldkircher Mannschaft. Dieses Negativerlebnis gilt es nun möglichst schnell abzuhaken. Bereits am heutigen Samstag geht es für die Feldkircher mit dem Rückspiel in Meran weiter.
Einen rabenschwarzen Tag erwischte die BEMER VEU Feldkirch im Heimspiel gegen die Steel Wings Linz. Mit einer deutlichen 1:5 Niederlage ging die Negativserie für die Feldkircher weiter. Die Linzer waren an diesem Abend in allen Belangen den Feldkirchern um eine Nasenlänge voraus. Wieder gelang den Hausherren offensiv sehr wenig. Nur über einen Treffer konnten die VEU Cracks jubeln, gleich dreimal war die Torumrandung das letzte Hindernis zum Torerfolg. Fünf Tore aus den letzten sechs Spielen, was sogar im Fußball wenig wäre, ist die enttäuschende Bilanz und zeigt deutlich die derzeitigen Probleme auf. In dieser Partie hatte man aber auch deutlich weniger Torchancen wie der Gegner und der Sieg der Linzer ist nicht unverdient. Neben der Abschlussschwäche kamen an diesem Samstagabend auch viele unnötige Scheibenverluste im Spielaufbau und einige Abwehrschnitzer dazu. Ein Gesamtmix der es den Linzern schlussendlich leicht machte die vollen Punkte aus der Vorarlberghalle zu entführen. Im ersten Abschnitt traf Ekelund in der siebten Spielminute zum 0:1, welches auch als Ergebnis nach dem Pausenpfiff auf dem Scoreboard stand. In den zweiten zwanzig Minuten konnten die Gäste mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten die Führung auf 0:3 erhöhen. Kurz vor dem Seitenwechsel machten die Hausherren dann nochmals Druck und durften sich vor Drittelende über den Anschlusstreffer freuen. Antons Trastasenkovs, der seinen vierten Saisontreffer erzielte und somit für die Hälfte der VEU Tore in der laufenden Saison zuständig ist, konnte nach Vorarbeit von Korecky und Stanley vollstrecken. Das Schlussdrittel war dann gerade mal 20 Sekunden alt, als nach einem Scheibenverlust im Angriffsdrittel ein Konter der Gäste zum vorentscheidenden vierten Treffer führte. Torschütze für die Linzer war der Finne Lahtinen, der in der 56 Minute dann nochmals einen Treffer nachlegte und den Endstand von 5:1 aus Sicht der Gäste fixierte. BEMER VEU Feldkirch – Steel Wings Linz 1:5 (0:1, 1:2, 0:2) Feldkirch, Vorarlberghalle , 580 Zuschauer, Samstag 09.10.2021 Torfolge: 0:1 Ekelund (7), 0:2 Freunschlag (23), 0:3 Ekelund (26), 1:3 Trastasenkovs (39), 1:4 Lahtinen (41), 1:5 Lahtinen (56)