Borussia Dortmund hat zum Auftakt des 19. Spieltags ein zu keinem Zeitpunkt gefährdetes 5:1 (3:0) gegen den SC Freiburg eingefahren. Dank Doppelpacks von Rechtsverteidiger Thomas Meunier (14. und 29.) sowie eines Treffers Erling Haaland (45.+1) führte der BVB bereits zur Halbzeit mit drei Toren Abstand. Der eingewechselte Ermedin Demirovic hatte in der zweiten Hälfte verkürzt (61.), ehe Haaland (75.) und Mahmoud Dahoud (86.) noch nachlegten.
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Bundesliga, 19. Spieltag: Die Leverkusener gewannen trotz zweier verschossener Elfmeter 2:1 bei Borussia Mönchengladbach.
Bayer Leverkusen hat es aufgrund der zwei verschossenen Elfmeter lange spannend gemacht, nimmt aber verdient drei Punkte aus Mönchengladbach. Am Ende sprach das Torschussverhältnis 29:16 für die Gäste, die sich in der Tabelle auf Rang drei schieben.
Fazit Borussia Dortmund gewinnt klar und völlig verdient 5:1 gegen seinen Verfolger SC Freiburg. Meunier und Haaland schnüren beim nie gefährdeten Erfolg je einen Doppelpack. Auf der anderen Seite hatte der eingewechselte Demirovic getroffen, Dahoud legte kurz vor Abpfiff noch nach. Ein klares Ding zum Auftakt des 19. Spieltags.
Borussia Mönchengladbach hat einen erlösenden Sieg zum Jahresende verpasst - die wochenlange Talfahrt aber immerhin ein wenig gebremst. Nach vier Niederlagen in Folge in der Fußball-Bundesliga holten die Gladbacher um ihren angeschlagenen Trainer Adi Hütter ein 1:1 (1:0) bei der TSG Hoffenheim. Kevin Akpoguma (90.+1) glich erst in der Nachspielzeit für die zuletzt so starken Hoffenheimer aus. Breel Embolo (35.) traf für die Gladbacher beim Lieblingsgegner Hütters, der zuvor alle seine sechs Ligapartien als Coach von Eintracht Frankfurt gegen die TSG gewonnen hatte. Die Hoffenheimer sind seit mittlerweile sechs Begegnungen (14 Punkte) ungeschlagen, verpassten ab der den sechsten Heimsieg in Folge. -Gladbach mit keinem guten Start- Die erlaubten 750 Zuschauer sahen zu Beginn völlig verunsicherte Borussen. Die Hoffenheimer hätten nach einer Viertelstunde eigentlich in Führung liegen müssen. Doch Pavel Kaderabek (4.) und Georginio Rutter (12.) konnten zwei dicke Chancen nicht nutzen. Die Gäste, bei denen Mamadou Doucoure, Nico Elvedi, Jonas Hofmann und der gesperrte Manu Kone fehlten, machten aber nicht nur in der Defensive eine schlechte Figur. Im Spiel nach vorne fehlten den Gladbachern Mut und Ideen. -TSG vergibt Chancen, plötzlich führt Gladbach- Dennoch gestatteten die Hoffenheimer, die ohne Ermin Bicakcic, Jacob Bruun Larsen, Marco John und Robert Skov auskommen mussten, den Rheinländern in der 22. Minute eine große Möglichkeit - die Lars Stindl aber kläglich vergab. Im Gegenzug hatte erneut Kaderabek die Führung der Gastgeber auf dem Fuß (23.). Vier Minuten später war es wiederum Rutter, der den Ball nicht im Gladbacher Tor unterbringen konnte. Danach wendete sich aber das Blatt. Die Gäste übernahmen das Kommando. Stindl (29.), Patrick Herrmann (31.) und Embolo (34.) waren der Führung nahe - die Embolo dann nach einer Ecke auch erzielte. -Akpoguma der Spielverderber- Zu Beginn des zweiten Durchgangs drängte die TSG auf den Ausgleich. Doch erneut mangelte es an der Chancenverwertung. Diesmal war es Dennis Geiger, der nicht verwerten konnte (47.). Mit zunehmender Spieldauer agierten die Gastgeber immer offensiver, was den Gladbachern Konterchancen eröffnete. Die beste Möglichkeit in dieser Phase hatte wieder einmal Rutter per Kopf nach einer Ecke (65.). Danach erhöhte die TSG noch einmal die Schlagzahl, vergab noch beste Chancen - bis Akpoguma doch noch traf.
Leroy Sané brachte bei seinem x-ten Torschuss den FC Bayern auf die Siegerstraße (71.), nachdem Arminia Bielefeld und vor allem der überragende Keeper Stefan Ortega bei einer Vielzahl von Torchancen den Kasten des DSC sauber gehalten hatten. Die Bayern übernahmen mit dem knappen Erfolg wieder die Tabellenführung, die Borussia Dortmund nach den Nachmittagsspielen kurzzeitig übernommen hatte. Bielefeld verdiente sich ein Fleißbildchen, das für die Ostwestfalen extrem wertlos ist: Die Arminia bleibt mit neun Zählern Tabellenvorletzte.
Nach der Führung schnupperte Fürth an der Überraschung, am Ende setzt sich Leipzig aber souverän mit 4:1 durch.