Der amtierende Weltmeister Argentinien hat den Rekordtitelträger Brasilien in der WM-Qualifikation deutlich geschlagen. Das Team von Nationaltrainer Lionel Scaloni gab vor heimischem Publikum im Stadion Monumental in Buenos Aires eine überzeugende Vorstellung und entschied das südamerikanische Prestigeduell gegen die Selecao mit 4:1 für sich. Der Gastgeber, der zuletzt 1:0 gegen Uruguay gewonnen hatte, ging bereits in der 4. Minute durch einen Treffer von Alvarez in Führung. In der 12. Minute erhöhte Enzo Fernandez zum 2:0. Der frühere Leipziger und Herthaner Matheus Cunha verkürzte für die Gäste in der 26. Minute auf 2:1, bevor Mac Allister in der 37. Minute zum 3:1 traf. Giuliano Simeone, Sohn von Atletico-Coach Diego, setzte in der 71. Minute schließlich mit dem 4:1 für die argentinische Nationalmannschaft den Schlusspunkt. Ein Sieg in Argentinien ist den Brasilianern zuletzt vor 16 Jahren gelungen. Die bis dato letzte Partie zwischen den beiden großen südamerikanischen Mannschaften entschied Argentinien im November 2023 im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro mit 1:0 für sich. Bei der Begegnung in Buenos Aires mussten beide Teams nun auf ihre jeweiligen Superstars Lionel Messi und Neymar verzichten. Enttäuschter Matheus Cunha Verkürzte zwar zwischenzeitlich, doch am Ende stand pure Enttäuschung: Matheus CunhaIMAGO/Sports Press Photo Argentinien hatte sich bereits vor dem Klassiker gegen Brasilien für die Fußballweltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko qualifiziert. Durch das 0:0 zwischen Bolivien und Uruguay wenige Stunden vor Anpfiff war die Albiceleste nicht mehr von einem der ersten sechs Plätze zu verdrängen, die zur WM-Teilnahme berechtigen. Argentinien wird zum 19. Mal in der Verbandsgeschichte bei einer Weltmeisterschaft dabei sein und hat sich seit 1974 für jedes Turnier qualifiziert. Brasilien, das vor der empfindlichen Niederlage gegen den Erzrivalen mit 2:1 gegen Kolumbien gewonnen hatte, steht nach 14 von 18 Spieltagen in den Eliminatorias auf dem vierten Platz mit 21 Zählern und hat damit sechs Zähler Vorsprung vor Platz 7, der zur WM-Relegation berechtigt. Sechs südamerikanischen Mannschaften qualifizieren sich direkt für die WM 2026, die erstmals mit 48 Teams ausgespielt wird.
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"Ich war fassungslos": Lahm über das DFB-Debakel, Nagelsmann und die Zukunft | kicker-Kolumne WM-Kolumne des Weltmeisters Lahm exklusiv: "Generell fehlt uns schlicht eine Idee. Wie wollen wir Fußball spielen?" Das WM-Aus 2026 hat auch den WM-Kapitän von 2014 emotional mitgenommen. In seiner Kolumne schreibt Philipp Lahm, was schiefläuft, schon seit Jahren, und was es für die Zukunft bräuchte. ► Abonniert den Kanal, damit ihr kein Video mehr verpasst! Folgt uns auch auf unseren anderen Social Media Kanälen: ► Instagram: https://instagram.com/kicker ► Facebook: https://facebook.com/kickeronline ► Twitter: https://twitter.com/kicker_bl_li ► TikTok: https://tiktok.com/kicker Unsere Angebote: ► kicker App für iOS und Android: https://hyperurl.co/kickerapp ► Website: https://www.kicker.de ► kicker eSport: https://esport.kicker.de
Kalajdzic-Wahnsinn: Rangnick und Sabitzer völlig fertig | Österreich - Algerien 3:3 Österreich sichert sich dank eines Last-Second-Treffers von Sasa Kalajdzic gegen Algerien gerade noch das Ticket für das Sechzehntelfinale bei der WM 2026. Ein Happy End für alle Beteiligten, durch das Österreichs WM-Traum eine Fortsetzung findet. Was war das für ein nervenaufreibendes und zugleich verrücktes letztes Gruppenspiel von Österreichs Nationalteam bei der WM 2026! Die Elf von Teamchef Ralf Rangnick hat es als erstes ÖFB-Team seit 44 Jahren wieder in die K.-o.-Phase einer Weltmeisterschaft geschafft und das dank eines Last-Second-Treffers per Kopf von Sasa Kalajdzic - praktisch mit Schlusspfiff. Österreich reichte somit schlussendlich ein intensives 3:3-Remis gegen Algerien für Abschluss-Rang zwei in Gruppe J, der Rot-Weiß-Rot nun das Duell mit dem amtierenden Europameister Spanien am kommenden Donnerstag (21 Uhr MESZ, LIVE! bei kicker) ins Haus bringt. Eine befürchtete Wiederholung der berüchtigten Schande von Gijon aus dem Jahr 1982, bei der die Algerier letztlich durch die Finger schauten, bleib trotz der Ausgangslage, in der beiden Teams von Anfang an ein Remis zum Aufstieg gereicht hätte, vollends aus. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und sorgten bis zur letzten Sekunde für eine spannungsgeladene Angelegenheit, an deren Ende alle Beteiligten zufrieden aus dem Arrowhead Stadium in Kansas City abreisen können. Kalajdzic: "Reise noch nicht zu Ende" Österreich fixierte mit dem umkämpften Remis somit in letzter Sekunde einen wahrlichen Meilenstein in seiner Fußballhistorie. Nach Abpfiff stand Goldtorschütze Kalajdzic, trotz teils mangelnder Defensivleistungen speziell nach den erzielten Toren zum 1:0 durch Marko Arnautovic und 2:1 durch Marcel Sabitzer sowie vor dem zwischenzeitlichen 2:3, die Freude über das Erreichte und die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. "Um ehrlich zu sein, weiß ich gerade gar nicht, was da passiert ist. Es ist alles so schnell gegangen", musste sich der 28-Jährige im Interview mit dem ORF nach Schlusspfiff erst einmal sammeln, um das Erlebte zu begreifen. "Zuerst bekommen wir den Treffer und sind in Schockstarre. Danach haben wir den einen gebraucht, der Gott sei Dank gekommen ist und uns ein Happy End beschert hat. Es war unglaublich." ► Abonniert den Kanal, damit ihr kein Video mehr verpasst! Folgt uns auch auf unseren anderen Social Media Kanälen: ► Instagram: https://instagram.com/kicker ► Facebook: https://facebook.com/kickeronline ► Twitter: https://twitter.com/kicker_bl_li ► TikTok: https://tiktok.com/kicker Unsere Angebote: ► kicker App für iOS und Android: https://hyperurl.co/kickerapp ► Website: https://www.kicker.de ► kicker eSport: https://esport.kicker.de
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