Tor Hinteregger in letzter Sekunde! Eintracht Frankfurt wirft Betis Sevilla raus und steht im Viertelfinale der Europa League. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen Real Betis erkämpfte sich Eintracht Frankfurt in der Verlängerung ein spätes, aber verdientes 1:1-Unentschieden. Nächste Station: Viertelfinale. Eintracht Frankfurt ist in der Europa League in die Runde der besten acht Mannschaften eingezogen und darf damit weiterhin international auf Reisen gehen. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen den spanischen Club Real Betis aus Sevilla erkämpfte sich Eintracht Frankfurt ein 1:1 (0:1, 0:0) nach Verlängerung. Die Tore erzielten Borja Iglesias (90.) und Martin Hinteregger (120.). Das Hinspiel vor gut einer Woche hatte Frankfurt mit 2:1 gewonnen. Nach 14 Minuten hätte Ansgar Knauff um ein Haar zur Führung getroffen, seinen strammen Schuss lenkte Betis-Torwart Rui Silva aber irgendwie an die Latte. Noch schöner als Chance und Parade war nur der einleitende Sahne-Pass von Djibril Sow, der Knauff mit einem perfekt getimten Zuspiel durch Sevillas Viererkette im Strafraum bedient hatte. Was sich in der Anfangsphase abzeichnete, bestätigte sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit: Den Spaniern gehörte der Ball, Eintracht Frankfurt die Chancen. Fünf Minuten nach Knauffs Lattenkracher zog Sow selbst ab, zu zentral platziert landete sein Schuss aber in den Armen von Rui Silva. Kurz vor der Pause verzeichnete Knauff eine weitere Möglichkeit (39.). Die Eintracht, die im Vergleich zum 2:1 gegen Bochum ohne Veränderungen in der Startelf ins Match gegangen war, hätte nach 45 Minuten durchaus verdient führen können. Weil die Gäste nach dem Seitenwechsel naturgemäß zu mehr Offensive gezwungen waren, gewann die Begegnung im zweiten Durchgang an Tempo und Attraktivität. Nun drängte auch Betis auf das 1:0, gute Chancen darauf vergaben Nabil Fekir (56.) und der eingewechselte Juanmi (65.). Beide Möglichkeiten vereitelte Frankfurts aufmerksamer Torwart Kevin Trapp. Zwischendurch blieb es bei der prinzipiellen Spielanlage: Eintracht Frankfurt agierte hinten konzentriert und suchte vorne weiter Chancen. Eine sauber getretene Knauff-Flanke verfehlte Rafael Borré in der Mitte nur knapp (60.), ein Freistoß von Filip Kostic landete am langen Pfosten – und damit traf die Glasner-Elf zum zweiten Mal das Aluminium (63.). Ein Chancenwucher, der sich kurz vor dem Abpfiff tatsächlich noch rächen sollte. In der 90. Minute gelang Sevilla der Ausgleich. William Carvalho eroberte den Ball auf der linken Außenbahn, Fekir leitete an den Fünfmeterraum weiter, wo sich Iglesias gegen seinen Bewacher Hinteregger durchsetzte und das Leder über die Linie drückte. 0:1 aus Sicht der Hausherren, es ging in die Verlängerung. Dort hatte abermals Iglesias den Viertelfinal-Einzug für Betis auf der Stirn, sein Kopfball in der 109. Minute klatschte allerdings an die Latte. Ebenfalls per Kopf hätte der eingewechselte Gonçalo Paciência für die Eintracht treffen können (116.). Vier Minuten späte dann aber der absolute Last-Minute-Wahnsinn: Eine Freistoß-Vorlage brachte Hinteregger zum späten und verdienten Ausgleich im Tor unter. Frankfurt steht im Viertelfinale. Die Auslosung steht bereits am Freitag ab 13.30 Uhr an. In der nächsten Runde der #EuropaLeague könnten die Hessen auf Gegner wie RB Leipzig, Atalanta Bergamo (setzte sich am Donnerstag gegen Bayer 04 Leverkusen durch) oder den FC Barcelona treffen. Auch der SC Braga und die Glasgow Rangers haben sich unter anderem fürs Viertelfinale qualifiziert. Die Eintracht darf sich auf eine weitere Highlight-Reise durch Europa freuen. - Wir von FUSSBALL 2000 - der Eintracht-Videopodcast reden über #Eintracht Frankfurt wie sonst keiner. Wir streiten über Spiele der #SGE, brutale Auswärtsfahrten mit dem Frankfurt-Mob oder Fangesänge im Waldstadion und den #Bundesliga-Stadien Deutschlands. Bei der #HintiArmy von FUSSBALL 2000 wird zum Thema Eintracht Frankfurt gewütet und gelacht. Und es kommen Gäste aus Frankfurt wie Martin Hinteregger, Bosca, Timothy Chandler oder Nico von OneFootball oder Bohndesliga-Experte Etienne Gardé von den Rocketbeans vorbei. Ob Trainer, Spieler oder Fans - es geht bei FUSSBALL 2000 um Eintracht Frankfurt. Wir sind live bei jedem Spiel von Eintracht Frankfurt und sprechen über Bundesliga, Europa League oder DFB-Pokal. Auch zum Transfermarkt und Transfergerüchten zu Eintracht Frankfurt bleibt ihr bei uns auf dem neuesten Stand. FUSSBALL 2000 - der Eintracht-Videopodcast gibt montags und immer mit Reaktionen zu jedem Bundesliga-Spiel der SGE und zur Europa League und dem DFB-Pokal.
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Eintracht Frankfurt hat das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart knapp verloren. Eine ansehnliche erste Halbzeit wurde von einem Polizei-Einsatz, Fan-Protesten und der Verletzung des Schiedsrichters überschattet. Im Anschluss war die Luft bei den Hessen raus. Eintracht Frankfurt hat das Top-Spiel gegen den VfB Stuttgart am Samstagabend mit 1:2 (1:2) verloren und den Anschluss zu den vorderen Tabellenplätzen abreißen lassen. Alle drei Tore wurden von Stuttgartern erzielt. Deniz Undav (1., 45.+1) traf vorne für den VfB, Waldemar Anton sorgte per Eigentor für den zwischenzeitlichen Ausgleich (26.) und traf hinten. Die Partie wird aber nicht aus sportlichen Gründen in Erinnerung bleiben. Es war eine wilde erste Halbzeit – auf und abseits des Feldes. Nach nicht einmal einer Minute gingen die Schwaben mit 1:0 in Führung. Maximilian Mittelstädt ließ auf der linken Seite zwei Frankfurter stehen, spielte in die Mitte auf Enzo Millot, der durchsteckte auf Undav. Der Stürmer setzte seinen Körper geschickt ein und spitzelte den Ball an Kevin Trapp vorbei in die Maschen (1.). Fast zeitgleich begann in der Nordwestkurve eine Völkerwanderung. Die Fans verließen wegen einem ihrer Meinung nach überzogenen Polizeieinsatz die Ränge, die Polizei wiederum gab in den sozialen Medien bekannt, dass Einsatzkräfte vor dem 40er-Block angegriffen worden seien (Videos davon existieren) und sie deshalb Pfefferspray einsetzen musste. Augenzeugen berichten, dass dabei auch Unbeteiligte zu Schaden kamen. Kurzum: Die Lage war unübersichtlich. Nach etwas mehr als 20 Minuten strömten die Eintracht-Anhänger zurück ins Stadion. Zu allem Überfluss vertrat sich in der Anfangsphase auch noch Schiedsrichter Felix Brych. Das Bein zwickte und zwackte, in der 34. Minute wurde die Partie unterbrochen, damit sich der Unparteiische behandeln lassen konnte. Fußball wurde bei all dem Trubel tatsächlich auch noch gespielt – und das sogar recht ansehnlich. Eintracht Frankfurt zeigte sich vom frühen Rückstand unbeeindruckt und suchte ein ums andere Mal den Weg nach vorne. Eintracht Frankfurt spielte schön und direkt nach vorne und kamen immer wieder zu Abschlüssen (8., 12.), den Ausgleich besorgte dann aber Anton, der eine Flanke von Philipp Max über Schlussmann Alexander Nübel hinweg ins eigene Tor abfälschte (26.). Eintracht Frankfurt hatte in der Folge alles im Griff, das nächste Tor aus dem Nichts machte aber wieder der VfB. Erneut war es Mittelstädt, der die Übersicht behielt. Seine Flanke landete hinter der Frankfurter Abwehr und genau auf dem Kopf von Undav, der ohne Probleme zum 2:1 einköpfte (45. + 1). Die vermeintliche Abseitsstellung, die der Linienrichter gesehen haben wollte, wurde vom VAR zurecht einkassiert. So druckvoll die Eintracht in den ersten 45 Minuten agiert hatte, so wenig lief zu Beginn der zweiten Halbzeit zusammen. Stuttgart intensivierte das Pressing und störte das Aufbauspiel von Eintracht Frankfurt erfolgreich. Den ersten "Abschluss" für Eintracht Frankfurt hatte Omar Marmoush in der 69. Minute. Eintracht Frankfurt erhöhte in der Folge den Druck, brachte mit Mario Götze, Paxten Aaronson und Jessic Ngankam frische Offensivkräfte. Gefährlich wurde aber der VfB, der nun nur noch auf Konter lauerte. Serhou Guirassy vergab die Entscheidung im Eins-gegen-Eins mit Kevin Trapp (82.), Silas schoss vor dem leeren Tor Willian Pacho ab (86.). Für den Sieg langte es aber auch so für die Stuttgarter. - Wir von FUSSBALL 2000 - der Eintracht-Videopodcast reden über #Eintracht Frankfurt wie sonst keiner. Wir streiten über Spiele der #SGE, brutale Auswärtsfahrten mit dem Frankfurt-Mob oder Fangesänge im Waldstadion und den #Bundesliga-Stadien Deutschlands. Bei der #HintiArmy von FUSSBALL 2000 wird zum Thema Eintracht Frankfurt gewütet und gelacht. Und es kommen Gäste aus Frankfurt wie Martin Hinteregger, Bosca, Timothy Chandler oder Nico von OneFootball oder Bohndesliga-Experte Etienne Gardé von den Rocketbeans vorbei. Ob Trainer, Spieler oder Fans - es geht bei FUSSBALL 2000 um Eintracht Frankfurt. Wir sind live bei jedem Spiel von Eintracht Frankfurt und sprechen über Bundesliga, Europa League oder DFB-Pokal. Auch zum Transfermarkt und Transfergerüchten zu Eintracht Frankfurt bleibt ihr bei uns auf dem neuesten Stand. FUSSBALL 2000 - der Eintracht-Videopodcast gibt montags und immer mit Reaktionen zu jedem Bundesliga-Spiel der SGE und zur Europa League und dem DFB-Pokal.